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Die Tätigkeit von Schulpsychologen

Eine Untersuchung an beruflichen Schulen in Bayern

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Tobias Greiner

Tobias Greiner befasst sich in seinem Buch mit der Berufsgruppe der Schulpsychologen, über deren Tätigkeit sehr unterschiedliche Vorstellungen kursieren. Anhand einer spezifischen Berufsfeldgruppe – den Schulpsychologinnen und Schulpsychologen aus dem beruflichen Schulwesen in Bayern – erfasst er systematisch die schulpsychologische Tätigkeit in ihrem Wirkungsgefüge. Über eine schriftliche Vorab-Befragung, ein leitfadengestütztes, problemzentriertes Experteninterview sowie ein strukturiertes Telefoninterview erreicht der Autor einen tiefgreifenden und gleichzeitig breiten Datensatz. In einer Vollerhebung werden sämtliche für die schulpsychologische Tätigkeit relevanten Determinanten aus Sicht dieser Personengruppe aufgearbeitet.
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2 Theoretische Zugänge und analyseleitende Theorien

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2Theoretische Zugänge und analyseleitende Theorien

Im folgenden Kapitel werden die theoretischen Grundannahmen dieser Arbeit erläutert. Die herangezogenen Teilaspekte stellen dabei für die durchgeführte empirische Untersuchung den grundlegenden theoretischen Rahmen zum Forschungsthema dar.

Einleitend findet in Kapitel 2.1 eine Annäherung an den Begriff `Tätigkeit` statt, indem wesentliche Aspekte aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden, die im Rahmen der hier untersuchten Tätigkeit eines Schulpsychologen für berufliche Schulen in Bayern von Relevanz sind. Im Weiteren konzentrieren sich die Ausführungen auf die theoretischen Grundsätze einer dialogisch-interaktiven Tätigkeit und die für eine systematische Aufarbeitung einer schulpsychologischen Tätigkeit relevanten Determinanten.

Kapitel 2.2 skizziert das Berufsbild eines Schulpsychologen, indem es einerseits auf die Berufseignungsanforderungen eines Psychologen im Allgemeinen sowie andererseits auf die Tätigkeitsanforderungen eines Schulpsychologen im Speziellen eingeht. Überdies ist eine Auseinandersetzung mit möglichen Berufsgefahren und Grenzen schulpsychologischen Schaffens unabdingbar, um beurteilen zu können, inwieweit eine Person die Voraussetzungen für die Berufsausübung eines Schulpsychologen überhaupt erfüllt.

Nach einer Begriffseingrenzung und einer Umschreibung des Berufsbildes, werden in Kapitel 2.3 wissenstheoretische Bezugssysteme der Schulpsychologie aufgeführt, mögliche Aufgabenfelder dargestellt und rechtliche Rahmenbedingungen sowie Grundsätze schulpsychologischen Arbeitens erläutert. Die im Anschluss dargestellte Auseinandersetzung mit der Geschichte und der Entwicklung der Schulpsychologie soll eine Verbindung zur aktuellen Berufssituation bayerischer Schulpsychologie schaffen.

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