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Erneuerbare Energien und Netzausbau in der räumlichen Planung

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Edited By Stephan Mitschang

Dieser Sammelband beschäftigt sich mit dem Netzausbau in Deutschland. Er enthält sämtliche Vorträge der wissenschaftlichen Fachtagung «Erneuerbare Energien und Netzausbau in der räumlichen Planung – Fach- und Rechtsfragen der Stadt- und Regionalplanung», die im September 2014 an der Technischen Universität Berlin stattgefunden hat. Die fachwissenschaftlichen Beiträge und Berichte aus der Planungspraxis nehmen Stellung zum Netzausbau sowie zu den damit im Zusammenhang stehenden erneuerbaren Energien, insbesondere der Windenergie. Die Vorträge dienen der Planungspraxis als Handreichung für die Bewältigung der Anforderungen, die sich einerseits aus dem zur Gewährleistung der Energiewende notwendigen Ausbau erneuerbarer Energien und andererseits aus dem dazu erforderlichen Netzaus- und Netzumbau ergeben.
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Erneuerbare Energien und Netzausbau – Sachstand und Zielsetzungen

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Abstract

Der Beitrag beleuchtet die Reform des EEG im Jahr 2014 und die Notwendigkeit des Netzausbaus vor dem Hintergrund der räumlichen Entwicklung der Erzeugungs- und Laststruktur sowie den Ablauf und die gesetzlichen Grundlagen der Netzentwicklungsplanung.

The article discusses the reform of the EEG in 2014. Against the background of the spatial development of power generation und load structures as well as procedures and the legal basis of the network development planning there is a need to enhance the grid expansion.

1. Einleitung

Mit dem Energiekonzept vom September 2010 sowie den Beschlüssen zur Energiewende vom Juni 2011 definierte die Bundesregierung einen langfristigen Zielkatalog für den Umbau des Energieversorgungssystems. Bereits bestehende und neue Ziele sowie Aufgaben wurden darin integriert: So soll der Primärenergieverbrauch bis 2050 um 50 Prozent gesenkt werden und der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch bis spätestens 2050 bei 60 Prozent liegen. Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sollen bis zum Jahr 2020 (bezogen auf das Jahr 1990) um 40 Prozent und bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent sinken.

Inzwischen wurden verschiedene Gesetze und Verordnungen verabschiedet, um diesen Prozess voranzubringen. Dabei handelt es sich um eine grundlegende Transformation unseres bisherigen Energieversorgungssystems – weg von einer fossil-atomaren Energieerzeugung hin zu einer auf erneuerbaren Energien basierenden Energieversorgung. Konkret bedeutet ← 9 | 10 → dies, unseren Lebensstandard vom Energieverbrauch zu entkoppeln1, die Energieeffizienz zu steigern und die Nutzung erneuerbarer Energien kontinuierlich, kosteneffizient und umweltverträglich auszubauen.

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