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Karrieremapping für Nautikerinnen und Nautiker

Eine evidenzbasierte Analyse von Handlungsempfehlungen zur Einrichtung eines "Graduiertenkolleg Nautik</I>

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Susanne Neumann

Das Buch liefert Handlungsempfehlungen für die Einrichtung eines Graduiertenkollegs Nautik, das im Gegensatz zu anderen Fachrichtungen bis heute nicht existiert. Inhaberinnen und Inhaber nautischer Befähigungszeugnisse sind bei Berufsantritt für den Dienst an Bord gut qualifiziert. Ein Karriereweg in wissenschaftliche Bereiche wird nach der Zeit auf See aber selten in Betracht gezogen. Ein möglicher Grund könnte im Mangel an strukturierten Promotionsmöglichkeiten im Rahmen eines Graduiertenkollegs liegen. Die Autorin zeigt, wie etwaige Kompetenzlücken geschlossen und so der Einstieg in eine wissenschaftliche Laufbahn für Nautikerinnen und Nautiker erleichtert werden könnte. Die Handlungsempfehlungen basieren u. a. auf Erstellung und Abgleich eines Anforderungs-, Kompetenz- und Erwartungsprofils.
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8. Ableitung von Handlungsempfehlungen aus der Benchmarkanalyse zum Füllen der „Gaps“

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In diesem Abschnitt werden nun die Ergebnisse der einzelnen Benchmark­analyseteile zusammengefasst. Dabei werden sie einander sowie dem aktuell existierenden „nautischen“ Promotionsangebot in einer Tabelle gegenübergestellt und verglichen.236 Aus dieser tabellarischen Ergebnisbetrachtung leiten sich die Empfehlungen für die Gestaltung einer ← 425 | 426 → Promotionsmöglichkeit für Nautikerinnen und Nautiker ab, die in der letzten Spalte der Tabelle aufgeführt werden.

Mit dem aktuell existierenden „nautischen“ Promotionsangebot, das in Spalte zwei als Status Quo in diesem Bereich dokumentiert wird, soll hier das Promotionsprogramm der Jade Hochschule (Fachbereich Seefahrt in Elsfleth) gemeint sein, das sich mit seefahrtsspezifischen Forschungsinhalten hauptsächlich an Nautikerinnen und Nautiker richtet.

Wie in Kapitel 4.9 erläutert, können Nautikerinnen und Nautiker, die nach ihrem grundständigen Studium einen Master-Abschluss gemacht haben, zwar ohne unmittelbaren maritimen Bezug an einer Universität promovieren – das jedoch soll nicht unter einem „nautischen“ Promotionsangebot zu verstehen sein. Selbst wenn sie in einem Graduiertenkolleg an einer Universität promovieren würden, wären sie vermutlich die jeweils einzigen Personen mit seefahrtsspezifischem Hintergrund (Betreuerinnen und Betreuer eingeschlossen).

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