Show Less
Restricted access

«Quo vadis, Kommunikation?» Kommunikation – Sprache – Medien / «Quo vadis, Communication?» Communication – Language – Media

Akten des 46. Linguistischen Kolloquiums in Sibiu 2011- Proceedings of the 46 th Linguistics Colloquium, Sibiu 2011

Series:

Ioana-Narcisa Cretu

Quo vadis, Kommunikation? Kommunikation – Sprache – Medien ist der Tagungsband des 46. Linguistischen Kolloquiums an der Lucian-Blaga-Universität in Sibiu/Hermannstadt, Rumänien. Die Essays beleuchten die Rolle der Medien in der heutigen Kommunikation: sie sind zugleich Ausgangspunkt oder Anwendungsgebiet von Betrachtungen zu den traditionellen Kernbereichen der Linguistik oder zur Angewandten Linguistik. Der Band umfasst Beiträge in deutscher, englischer und französischer Sprache von 30 verschiedenen Universitäten aus 14 Ländern.
Quo vadis, Communication? Communication – Language – Media presents contributions of the 46th Linguistics Colloquium at the University of Sibiu, Romania. The essays offer a critical review of the influence of modern media on communication and how media have become the subject of research in different linguistic fields. The volume comprises papers in German, English and French from 30 different universities.
Show Summary Details
Restricted access

Rheinisches und oberdeutsches (bairisch-österreichisches) Wortgut im Siebenbürgisch-Sächsischen – mit Fallbeispielen

Extract



1    Vorbemerkungen

Die sprachlichen Eigenheiten weisen das Siebenbürgisch-Sächsische als einen westmitteldeutschen, enger gefasst mittelfränkischen Dialekt aus. Die meisten Gemeinsamkeiten hat dieser Dialekt mit den Mundarten, die zwischen Köln und Trier gesprochen werden sowie mit dem Luxemburgischen. Dazu kommen spätere oberdeutsche (bairisch-österreichische) Elemente sowie Entlehungen aus den Nachbarsprachen (dem Rumänischen und dem Ungarischen) hinzu. Das Siebenbürgisch-Sächsische wurde in Form von Ortsmundarten in rund 240 Ortschaften gesprochen. Die Ortsmundarten waren vom Lautstand her so verschieden, dass es keine zwei identischen Mundarten gab (vgl. Capesius 1965, 6; Nägler 1979, 171).

Die siebenbürgisch-sächsische Mundartlandschaft zerfällt nach dialektgeografischen Kriterien in das Südsiebenbürgische1 und in das Nordsiebenbürgische2, die ihrerseits nicht einheitlich sind. Gemeinsamkeiten zeigen die grammatische Struktur und der Wortschatz. Auf die sprachlichen Eigenheiten des Süd- und Nordsiebenbürgischen geht Capesius (1965, 11–20) näher ein.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.