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Der literarische Text und I-Faktoren in der Übersetzung

Anhand ausgewählter Werke Zbigniew Herberts im Deutschen und Englischen- Eine kontrastive trilinguale Analyse

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Piotr Sulikowski

Der Autor erörtert übersetzungswissenschaftliche Probleme des literarischen Textes und definiert die diesen Begriff konstituierenden Faktoren – Indexikalität, Interkulturalität, Intersemiotizität und Intertextualität in der medialen Ära. In der Analyse poetischer Texte Zbigniew Herberts samt ihren Übersetzungen ins Englische und ins Deutsche beschreibt er die in der Übersetzung erscheinenden und diese bedingenden Phänomene wie Bedeutungsmigration, Interkultur und ihre Kondominien, Wissensdomänen und Äquivalenzfelder. Die Abhandlung enthält zudem aktuelle, textbasierte Interpretationen ausgewählter Werke des berühmten polnischen Dichters Zbigniew Herberts und leuchtet die kulturell und sprachlich bedingten Rezeptionsunterschiede des Originals und der Übersetzungen aus.
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1. Einleitung

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Das Symbol der Dichtung und der Dichter – der Pegasus, ein beflügeltes Pferd aus der griechischen Mythologie, erhält bei Zbigniew Herbert eine eigentümliche Geschichte. Er zeigt sich als ein höheres Wesen, ein Paradigma, ein Effekt der religiös-magischen Überzeugungen der ordentlichen, gequälten Pferde, was an sich ein gedanklicher Nachlass von Xenophanes (570–475 v. Chr.) zu sein scheint, der die Ansicht vertritt, dass wenn Pferde ihre Götter konzipiert hätten, dann müßten diese ebenfalls Pferde sein (Ajdukiewicz 2004:136).

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