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Umbau im baulichen Bestand – Fach- und Rechtsfragen

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Stephan Mitschang

Vor dem Hintergrund der demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen der städtebaulichen Entwicklung hat der Bundesgesetzgeber mit der BauGB-Novelle 2013 nach 2007 nun zum zweiten Mal auf das städtebaupolitisch neben dem Klimaschutz im Zentrum stehende Themenfeld der Innenentwicklung reagiert und damit der Bedeutung dieser Thematik für die städtebauliche Entwicklung in den Städten und Gemeinden nachdrücklich Rechnung getragen. Die damit verbundenen Fragestellungen wurden im Rahmen einer im März 2014 an der Technischen Universität Berlin abgehaltenen wissenschaftlichen Fachtagung behandelt. Dieser Tagungsband enthält die schriftlichen Fassungen der Vorträge, die im Rahmen der Tagungsveranstaltung stattfanden. Sie dienen der Planungspraxis als Handreichung für die Bewältigung des Umbaus im baulichen Bestand und tragen damit zu einer an der Innenentwicklung ausgerichteten nachhaltigen Stadtentwicklung bei.
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Vorwort

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Vor dem Hintergrund der demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen der städtebaulichen Entwicklung hat der Bundesgesetzgeber mit der BauGB-Novelle 2013 nach 2007 nunmehr schon zum zweiten Mal auf das städtebaupolitisch neben dem Klimaschutz im Zentrum stehende Themenfeld der Innentwicklung reagiert und dadurch seiner thematischen Bedeutung für die städtebauliche Entwicklung in den Städten und Gemeinden nachdrücklich Rechnung getragen.

Die planungspraktische Umsetzung des Zieles der Innenentwicklung im baulichen Bestand stellt sich jedoch nicht ganz so einfach dar. Dass Innenentwicklung tatsächlich mit praktischen Umsetzungsproblemen verbunden und vor allem zeitintensiv ist, haben die Praxisberichte aus den Städten Bonn und Mainz darüber hinaus deutlich werden lassen. An vielen Stellen treten fachliche sowie rechtliche Probleme auf, die im Einzelfall die Erreichung der mit dem städtebaulichen Leitbild der Innenentwicklung verfolgten Ziele nicht möglich machen. Anzuführen sind insoweit Probleme des Lärmschutzes, insbesondere in schon bestehenden Gemengelagen, der planerischen Gebietsumwandlung, des Bestandsschutzes, des Hochwasserschutzes, des Umgangs mit Schrottimmobilien sowie mit Werbeanlagen, des Bauordnungsrechts, des energetischen Umbaus, der Zwischennutzung sowie der neuerdings möglichen Überschreitung der Obergrenzen zur Bestimmung des Maßes der baulichen Nutzung.

Diesen Fragestellungen wurde im Rahmen der am 17. und 18. März 2014 an der Technischen Universität Berlin stattgefundenen Wissenschaftlichen Fachtagung in der Form von fachwissenschaftlichen Beitragen sowie Berichten aus der Planungspraxis nachgegangen. Die Tagung stand unter der Überschrift „Umbau im baulichen Bestand – Fach- und Rechtsfragen“. Der nunmehr vorliegende Tagungsband enthält die schriftlichen Fassungen der...

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