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Perspektiven der Stereotypenforschung

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Edited By Erla Hallsteinsdóttir, Klaus Geyer, Katja Gorbahn and Jörg Kilian

Stereotype sind seit der Einführung des modernen Stereotypen-Begriffs vor etwa einem Jahrhundert durch Walter Lippmann ein beliebtes und vielfältiges Thema von Untersuchungen in unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen. Der Band enthält die Beiträge aus zwei Symposien zur interdisziplinären Stereotypenforschung, die 2013 und 2014 an den Universitäten in Odense und Kiel stattfanden. Die Autorinnen und Autoren stellen eine breite Auswahl aktueller theoretischer und methodischer Ansätze aus der linguistischen sowie der angewandten gesellschaftswissenschaftlichen und lehr- und lernbezogenen Stereotypenforschung (Spracherwerbsforschung und Fremdsprachendidaktik) vor und berichten über ihre Untersuchungen, Ergebnisse und zukünftige Forschungsperspektiven.
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Dänischer Rechtspopulismus und Tyskertøser – Zu nationalen Stereotypen in ein- und zweisprachigen Wörterbüchern

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Using an approach based on a socio-cultural analysis in which dictionaries are fundamentally considered a product of society, providing both linguistic and social orientation, my paper examines the way names of countries, peoples, languages and adjectives related to nations are presented in various types of Danish and German dictionaries. In order to initiate a discussion as to the extent to which dictionaries contribute to forming, strengthening, maintaining or rather breaking down stereotypes, reference will be made to types of lexicographical information and forms of presentation such as examples, idioms and word clouds and their interpretation. The focus is on the image of Germany, Germans and German on the one hand and Denmark, Danes and Danish on the other.

1. Thema und Fokus

In diesem Aufsatz möchte ich methodische Überlegungen und erste Ergebnisse einer analytisch-vergleichenden Untersuchung zu Bildern ausgewählter Sprachen und Nationen vorstellen, wie sie sich in lexikografischen Nachschlagewerken aus verschiedenen Ländern zeigen. Aus einer kulturanalytischen Perspektive sollen die von den Lexikografen niedergelegten Fremd- und Selbstbilder herausgearbeitet werden. Mit Selbstbild sind hier die Ausführungen der Lexikografen über die eigene nationale Gruppe, das Heimatland sowie die Muttersprache gemeint. Fremdbilder seien dementsprechend die Darstellungen von einem anderen Land, einer anderen Gruppe und einer anderen Sprache.

Als Bezugsgrößen dienen im Aufsatz exemplarisch die Länder Deutschland und Dänemark, ihre Einwohner und deren Sprachen. Grundlage der Untersuchung sind allgemeine ein- und zweisprachige Werke bzw. elektronische Medien aus eben diesen Ländern....

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