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Im Garten der Texte

Vorträge und Aufsätze zur italienischen Literatur

Series:

Hans Felten

Edited By Franziska Andraschik

Der vorliegende Band umfasst fünfzehn Arbeiten des Aachener Romanisten Hans Felten. Mit unterschiedlichen Fragestellungen und Methoden betrachtet er die italienische Literatur- und Kulturgeschichte. Das Spektrum reicht von der klassischen geistes- und theologiegeschichtlich orientierten Lectura Dantis über intertextuelle und metafiktionale Untersuchungen am Beispiel der Vita Alfieris, über Diskursanalysen von Da Pontes Don Giovanni und die lettura plurale eines Calvino-Textes bis hin zu intertextuellen Untersuchungen von Tabucchis Erzählungen und der Skizze einer lettura «gender» am Beispiel eines historischen Romans einer zeitgenössischen sizilianischen Autorin.
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Statt eines Nachworts

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Romanistik aus der ‚Welt von Gestern‘ – dies wäre vielleicht der adäquate Titel für die hier zusammengestellten fünfzehn Aufsätze und Vorträge, die größtenteils in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstanden sind und mein damaliges ‚Erkenntnisinteresse’ – oder, weniger prätentiös gesagt: meine damaligen Vorlieben widerspiegeln. Wenn man so will, gehören all diese Beiträge in das Museum der deutschen Romanistik – natürlich in die zweite oder dritte Reihe – und verstehen sich nicht im Geringsten als Beiträge zur wissenschaftlichen Diskussion von heute. Wie sollten sie auch. Richtet sich doch ein guter Teil der hier versammelten Arbeiten an ein mehr allgemein interessiertes Publikum – wie zum Beispiel die drei Artikel zu Da Pontes Libretti mozartiani. Zwei davon – der Artikel über Le Nozze di Figaro und der Vortrag über Don Giovanni – wurden überdies in ihrer ersten Fassung für ein spanisch-sprachiges Publikum geschrieben.

Andere Arbeiten wie die beiden Dante-Vorträge sind bewusst anspruchsvoller gehalten und breiteten vor den Mitgliedern der Deutschen Dante-Gesellschaft bzw. des Aachener Geschichtsvereins professorale Gelehrsamkeit aus.

Die beiden Vorträge über Alfieri – in manchen der Textbeispiele überschneiden sie sich – wurden jeweils für ein Fachpublikum bei Alfieri-Kolloquien in Meran gehalten und irritierten damals, wenn ich mich recht erinnere, mit ihrem konsequent antirealistischen, intertextuellen und metafiktionalen Ansatz ein wenig den einen oder anderen italienischen Kollegen.

Als Italianist habe ich – im Rückblick erscheint mir das geradezu vermessen oder besser gesagt naiv – mit Dante angefangen. Meine...

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