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Galizien als Kultur- und Gedächtnislandschaft im kultur- und sprachwissenschaftlichen Diskurs

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Anna Hanus and Ruth Maloszek

Galizien ist eine historische Landschaft zwischen Polen und der Ukraine, die stark von der österreichischen Teilungszeit geprägt ist. Obwohl sie als administratives Gebiet nur bis 1918 Bestand hatte, wirkt Galizien in vielfältiger Weise bis heute nach. Dieses Buch setzt sich mit unterschiedlichen Aspekten der Nachwirkung Galiziens in Sprache, Literatur und Gesellschaft auseinander. Die Beiträge untersuchen, wie der Begriff Galizien und was damit verbunden ist heute erinnert und instrumentalisiert werden und was das Galizische historisch ausgemacht hat.
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Magdalena Baran studierte Germanistik und Slawistik in Wien, Krakau und Breslau. Seit 2013 arbeitet sie als Kollegiatin am Doktoratskolleg „Das österreichische Galizien und sein multikulturelles Erbe“ an der Universität Wien. Im Rahmen ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit der deutschsprachigen und polnischen Reiseliteratur zu Galizien nach 1989.

Gerhard Besier ist Theologe, Historiker und Psychologe. Nach Lehrstühlen in Berlin und Heidelberg wechselte er an den Lehrstuhl für Europastudien der Technischen Universität Dresden. Er leitet das Sigmund-Neumann-Institut für Freiheits- und Demokratieforschung in Dresden. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind u. a. deutsch-polnische Beziehungen, Transformationsprozesse in Europa seit 1945, europäische Diktaturen, religiöse Konflikte in Deutschland, Europa und den USA sowie Stereotypen- und Vorurteilsforschung.

Ruth Büttner hat Geschichte in Marburg und Hamburg studiert und zum Thema „Sowjetisierung oder Neutralisierung? Die sowjetische Finnlandpolitik 1943–1948“ promoviert. Sie arbeitete als Historikerin und Lehrkraft für Deutsch an den Universitäten Samara, Tartu, Jerewan und Rzeszów und ist gegenwärtig an der Universität Erlangen-Nürnberg zuständig für die Internationalisierung der Philosophischen Fakultät. Ihr wissenschaftliches Interesse gilt der Geschichte und der Mystifizierung von Regionen.

Grzegorz Chromik hat 2003 über die Graphematik der mittelalterlichen Urkunden des Herzogtums Teschen promoviert. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanische Philologie der Jagiellonen-Universität Krakau und Sprachhistoriker mit folgenden Schwerpunkten: Geschichte der deutschen Sprache im Teschener Schlesien, deutsche Sprachinsel Bielitz und ihre Sprache, deutsch-polnische Sprachkontakte (insbesondere in Schlesien), Orts- und...

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