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Galizien als Kultur- und Gedächtnislandschaft im kultur- und sprachwissenschaftlichen Diskurs

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Anna Hanus and Ruth Maloszek

Galizien ist eine historische Landschaft zwischen Polen und der Ukraine, die stark von der österreichischen Teilungszeit geprägt ist. Obwohl sie als administratives Gebiet nur bis 1918 Bestand hatte, wirkt Galizien in vielfältiger Weise bis heute nach. Dieses Buch setzt sich mit unterschiedlichen Aspekten der Nachwirkung Galiziens in Sprache, Literatur und Gesellschaft auseinander. Die Beiträge untersuchen, wie der Begriff Galizien und was damit verbunden ist heute erinnert und instrumentalisiert werden und was das Galizische historisch ausgemacht hat.
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„Phänomen Stanislau“ als eine besondere kulturelle Erscheinung

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Abstract In der westukrainischen Stadt Iwano-Frankiwsk entstand in den ersten Jahren der ukrainischen Unabhängigkeit das sogenannte „Phänomen Stanislau“ (abgekürzt: PS) – eine Gruppe von Autoren und Malern, die für den postmodernen Diskurs standen (Jurij Andruchovyč, Jurij Izdryk, Volodymyr Ješkiljev, Taras Prochas’ko, Halyna Petrosonjak u.a.). Das Phänomen entwickelte sich vor dem Hintergrund des Zerfalls der Sowjetunion und der nachfolgenden kulturellen „Aufgeschlossenheit“. Breiter kann man Phänomen Stanislau als eine besondere kulturelle Erscheinung deuten, die sich in Iwano-Frankiwsk geographisch lokalisiert und 1989–1996 bestanden hat. Zum wichtigsten Aspekt des Schaffens der Stanislauer Autoren sind urbanistische Motive geworden. Grundstiftend für das PS war der Topos von Iwano-Frankiwsk aus den Zeiten der Habsburger Monarchie. Ihr Schaffen aber lag weit außerhalb der lokalen Themen und kulturellen Klischees und suchte nach neuer Aktualität im Einklang mit den Prozessen in der Weltliteratur Ende des 20. Jahrhunderts.

Fenomen Stanisławowski jako szczególne zjawisko kulturowe W pierwszych latach po odzyskaniu przez Ukrainę niepodległości w mieście Iwano-Frankowsk na Zachodniej Ukrainie powstał tzw. Fenomen Stanisławowski (w skrócie: PS) – grupa autorów i malarzy reprezentujących dyskurs postmodernistyczny(Jurij Andruchovyč, Jurij Izdryk, Volodymyr Ješkiljev, Taras Prochas’ko, Halyna Petrosonjak i in.). Fenomen ten rozwinął się w wyniku rozpadu Związku Radzieckiego i zaistniałej po nim „otwartości“. Fenomen Stanisławowski można postrzegać szerzej, jako szczególne zjawisko kulturowe, dające się zaobserwować w latach 1989–1996 na terenie Iwano-Frankowska. Najważniejszym aspektem...

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