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Corpus

Beiträge zum 29. Forum Junge Romanistik

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Edited By Teresa Hiergeist, Laura Linzmeier, Eva Gillhuber and Sabine Zubarik

Der Sammelband legt seinen Fokus auf Körper und Korpora der Romania. Er schlägt somit eine Brücke zwischen der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem menschlichen Leib in seiner kulturellen sowie literarischen Relevanz und der Untersuchung von Textsammlungen und Aufnahmen, die die sprachliche Diversität des Kulturraums inkarnieren. Er behandelt den Körper in Aufführungskontexten, im Rahmen der Identitätskonstruktion, im Spannungsfeld machtpolitischer Interessen sowie in Hinblick auf die Historizität seiner Bewertung und er lotet die Möglichkeiten der Korpusanalyse und -planung aus. Mit Beiträgen aus der hispanistischen, galloromanistischen, italianistischen, katalanistischen und rumänistischen Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft.
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Korpusplanung am Beispiel des Sassaresischen: erste Kodifizierungsschritte im Bereich der Orthographie, der Grammatik und des Lexikons

0.  Einführung

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Abstract: La situazione linguistica della Sardegna si rivela molto complessa. Oltre al sardo e alle varietà alloglotte diffuse in Sardegna, come l’algherese e il tabarchino, bisogna menzionare il gallurese e il sassarese, che sono considerati idiomi appartenenti alla famiglia sardo-corsa. Il presente articolo prende in esame la lingua sassarese, parlata nella Sardegna nord-occidentale, che finora non ha suscitato molto interesse scientifico. Comunque non mancano le grammatiche e i vocabolari che ci permettono di parlare di una certa tendenza e voglia di codificazione. Lo scopo di questo studio è di riassumere gli aspetti fondamentali riguardanti l’attuale statuto officiale dell’idioma e le misure linguistiche che si adottano nell’ambito del corpus planning (pianificazione del corpus), cioè la codificazione ortografica, morfologica e lessicale.

Bottiglioni (1957, 126) beschrieb die Insel Sardinien einst als „la Mecca degli studiosi delle discipline piú svariate“. Bei genauerer Betrachtung wird deutlich, dass dies insbesondere im Hinblick auf die äußerst komplexe sprachliche Situation der Insel zutrifft, denn neben den beiden sardischen Makrovarietäten Logudoresisch und Campidanesisch bringt eine Vielzahl weiterer Idiome die Vorstellung einer sprachlichen Homogenität Sardiniens ins Wanken.1 Das im Nordwesten (in Sassari, Sorso, Porto Torres, Stintino und Teilen der Bergregion La Nurra) verbreitete Idiom Sassaresisch wird heutzutage – ähnlich wie seine Nachbarvarietät Galluresisch – häufig als „sardisch-korsische“ (Maxia 2012, 20) Varietät ← 427 | 428 → bezeichnet. Grund hierfür sind starke Überlagerungsprozesse durch das Korsische, Genuesische und Pisanische seit dem frühen Mittelalter.2 Da Sardinien ab dem 13. Jahrhundert stets im Kräftefeld verschiedener Herrschaften,...

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