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Beiträge zum 29. Forum Junge Romanistik

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Edited By Teresa Hiergeist, Laura Linzmeier, Eva Gillhuber and Sabine Zubarik

Der Sammelband legt seinen Fokus auf Körper und Korpora der Romania. Er schlägt somit eine Brücke zwischen der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem menschlichen Leib in seiner kulturellen sowie literarischen Relevanz und der Untersuchung von Textsammlungen und Aufnahmen, die die sprachliche Diversität des Kulturraums inkarnieren. Er behandelt den Körper in Aufführungskontexten, im Rahmen der Identitätskonstruktion, im Spannungsfeld machtpolitischer Interessen sowie in Hinblick auf die Historizität seiner Bewertung und er lotet die Möglichkeiten der Korpusanalyse und -planung aus. Mit Beiträgen aus der hispanistischen, galloromanistischen, italianistischen, katalanistischen und rumänistischen Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft.
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Von Körper-Bildern und Zerstückelungen: Zu thematisch-poetologischen Text-Bild-Beziehungen in Michel Houellebecqs La carte et le territoire und zur Autofiktion als Aktionskunst

1.  Einleitung

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Abstract: L’incontestable caractère autofictionnel de l’œuvre de Michel Houellebecq culmine dans son dernier roman La carte et le territoire. Vu que le pendant fictif de Michel Houellebecq devient la victime d’un serial killer qui le découpe en morceaux, le point culminant de la dimension autofictionnelle pourrait devenir également son point terminal.

Cet article se penche sur l’importance que joue le corps humain, particulièrement la métaphore du puzzle corporel dans le roman de Houellebecq. L’analyse a pour objet de révéler le rapport entre la corporalité et la dimension autoréflexive et poétologique du roman, y compris le portrait que Houellebecq nous donne de lui-même.

Michel Houellebecqs Roman La carte et le territoire setzt eine sein restliches Romanwerk durchziehende Entwicklungslinie fort, die sich als Intensivierung autobiographischer Bezüge, als Häufung von Künstlerfiguren und von biographischen, ideologischen wie künstlerischen Übereinstimmungen zwischen diesen und dem Schriftsteller Houellebecq beschreiben lässt.1 Bestandteil dieser ← 151 | 152 → Tendenz ist die rekurrente Reflexion über (auto-)biographische Theorieelemente: Zu denken ist etwa an Les particules élémentaires, wo die fragwürdige Kohärenz menschlicher Erinnerung mit der quantenphysikalischen Theorie der consistent histories verglichen wird.2 Fragen die menschliche Erinnerung betreffend bestimmen La possibilité d’une île (z.B. Houellebecq 2005, 27s., 132s.). Fragen bezüglich der menschlichen Individualität und das damit verbundene Thema nach Möglichkeit und Darstellbarkeit individueller Lebensgeschichten durchziehen seine Romane, Essays und Interviews. In dem autofiktionalen Text La carte et...

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