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Kurze Texte und Intertextualität

Ausgewählte Beiträge der GeFoText-Konferenz vom 26.9. bis 27.9.2013 in Vaasa

Series:

Mariann Skog-Södersved, Ewald Reuter and Christian Rink

Wann ist ein Text ein kurzer Text? In welchen Bereichen ist es relevant, zwischen kurzen Texten und Kurztexten zu unterscheiden? Welche Verweise bestehen zwischen kürzeren Texten und ihren längeren Bezugstexten? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen sich die Beiträge dieses Bandes, und zwar aus sprach-, literatur- und übersetzungswissenschaftlicher Sicht. Texttheoretische und texttypologische Aspekte werden an Beispielen multimodaler Alltagstexte wie Werbetexten oder Horoskopen, aber auch an literarischen Texten wie dem hermetischen Gedicht und seiner Übersetzung erörtert.
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Die studentische Hausarbeit in transnationaler Perspektive. Textfunktion und IMRAD-Schema

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Taking students’ essays as an example, this paper examines how the dissemination of the IMRAD format will bring about a globally prevailing standard structure for the scientific paper. From a transnational perspective it is argued that the IMRAD format is the result of rationalizing scientific text production which affects the natural sciences and the humanities alike. Furthermore, transnational examples are discussed in order to demonstrate in what ways academic teaching in general may benefit from taking the IMRAD model into account.

1. Einleitung

Die Globalisierung der Erziehungs- und Wissenschaftssysteme führt zu einer partiellen Entnationalisierung der Schul- und Hochschulsysteme. Auf Schulebene liefern die PISA-Studien das Beispiel dafür, dass die Ausrichtung an neuen internationalen Leistungsstandards eine Angleichung unterschiedlicher Schulsysteme bewirkt. Auf Hochschulebene sind es die „Leistungsdifferenzen zwischen Hochschul- und Wissenschaftssystemen“ (Stichweh 2000: 157, Herv. i. O.), die durch studentische Studienortwahlen und überstaatliche Maßnahmen wie den Bologna-Prozess Angleichungen erzeugen. Solche Dynamiken schlagen durch auf die hochschulischen Interaktionsverhältnisse „zwischen Weltkultur“ und nationaler „Pfadabhängigkeit“ (Münch 2009: 8–10). Hieraus ergibt sich die Frage, wie man in Forschung und Lehre mit dem Gemenge von nationalisierten und globalisierten wissenschaftlichen Interaktionsmustern umgeht.

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