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Sichtweisen erfolgreicher Schulleiter

Eine Analyse zur Führung von Good-Practice-Schulen im Übergang Schule – Beruf in der internationalen Bodenseeregion

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Armin Sehrer

Schulen haben seit Jahren neue Freiheiten der Schulentwicklung. Diese Forschungsarbeit betrachtet dabei die Rolle der Schulleiter und geht der Frage nach, wie Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz diese Freiheiten in der Berufsorientierung und im Übergangsmanagement von der Schule zum Beruf empfinden und nutzen. Mit einem Methodenmix werden Good-Practice-Schulen in der internationalen Bodenseeregion identifiziert. Die Sichtweisen der entsprechenden Schulleiter und Experten der Schulentwicklung wurden in Leitfadeninterviews erhoben und analysiert. In diesem Beitrag zur Übergangs-, Schulleiter- und Regionalforschung werden unterschiedliche Schulleitertypen herausgearbeitet und daraus ein heuristisches Modell sowie praxisrelevante und bildungspolitische Empfehlungen abgeleitet.
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6 Resumé

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6.1 Methodenkritik

Die Ergebnisse dieser Studie basieren auf selbst erstellten, theorie- und empiriebasierenden Erhebungsinstrumenten, deren Stichprobe mit 32 Interviews zwar für qualitative Studien relativ groß ist, aber dennoch aufgrund der starken qualitativen Ausrichtung und regionalen Reichweite keine repräsentativen und verallgemeinerungsfähigen Ergebnisse für alle Good-Practice-Schulen im deutschsprachigen Raum darstellen kann. Die Ergebnisse sind eher als ein exemplarisches heuristisches Modell zu sehen, das dabei hilft, die denk- und handlungsleitenden Sichtweisen von Schulleitern in der internationalen Bodenseeregion zu verstehen und sie aufgrund der Good-Practice-Auswahl für andere Schulen nutzbar zu machen.

Dennoch weist diese Studie durch den vorgenommenen Methoden-Mix sowie der Einhaltung aller gängigen Gütekriterien (siehe Kap. 4.6.1) einen hohen Grad an Validität und Reliabilität aus. Die Ergebnisse sind bedingt durch die Auswahlkriterien lediglich exemplarisch für Good-Practice-Schulen, die durch externe Begutachtungen, ausbildungsbetriebliche Expertenmeinung sowie einer Bestätigung von weiteren regionalen Experten für das Übergangsmanagement Schule-Beruf als ‚Gute Schulen‘ identifiziert werden können. Der Vergleich mit der Grundgesamtheit aller Schulen der Sekundarstufe 1 im Untersuchungsgebiet durch die Vollerhebung im Projekt BRÜCKE lässt außerdem den Schluss zu, dass hier auch das Gütekriterium der externen Validität erfüllt ist.

Methode Experteninterview

Trotz der Beachtung einschlägiger wissenschaftlicher Literatur zur Befragung von Experten sowie des Interviewleitfadens wurden die Experten vor und während der Befragung in einen situativen Kontext gebracht, der sie in eine bestimmte Richtung lenken könnte. Es muss in...

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