Show Less
Restricted access

Die Heldengalerie des Qianlong-Kaisers

Ein Beitrag zur chinesischen Porträtmalerei im 18. Jahrhundert

Series:

Annette Bügener

Die Heldengalerie des Qianlong-Kaisers stellt die erste umfassende Dokumentation und Analyse eines in der chinesischen Kunstgeschichte zahlenmäßig absolut einmaligen, nicht mehr übertroffenen Bildprogramms dar. Hiermit wird erstmals eine systematisch vergleichende Arbeit über das Genre des Porträts verdienter Untertanen ( gongchenxiang bzw. gongchentu), womit in diesem Falle spezifisch Offiziersporträts gemeint sind, im 18. Jahrhundert vorgelegt. Bilder dieses Typs des verewigten Helden wurden – zumindest bis in die jüngste Vergangenheit – nicht ernsthaft als Kunstwerke betrachtet. Die Untersuchung behandelt in vier Themenkomplexen Tradition, Kontext der Werkgenese, Bildaufbau einschließlich Format- und Serienversionen sowie Funktion dieser außergewöhnlichen Bildgattung. Ein ausführlicher Werkkatalog und Tabellen im Anhang sowie ein separater Abbildungsteil auf der beiliegenden CD ergänzen die Studie.
Show Summary Details
Restricted access

Anmerkungen zur Schreibweise

Extract

Für alle chinesischen Namen und Begriffe wird das inzwischen in wissenschaftlichen Kreisen allgemein anerkannte Pinyin-System verwendet; nicht-chinesische Eigen- und Ortsnamen sind durch Bindestriche zwischen den Silben gekennzeichnet.1 Zudem sind Sachbegriffe, Werk- und Rangbezeichnungen sowie Ehrentitel kursiv gesetzt. Chinesische Städtenamen behalten die im Deutschen übliche Schreibung, z. B. Peking und Hongkong; bei bekannten Städten und Provinzen Chinas wird auf die Angabe der Schriftzeichen verzichtet. Desgleichen erfolgt bei japanischen Städtenamen aus Gründen einer besseren Lesbarkeit die im Deutschen übliche Schreibung ohne Längungszeichen, also Tokyo und Kyoto statt Tôkyô und Kyôto. Alle manjurischen Namen und Begriffe werden nach Hauer 1952-55 (bzw. 2007) transkribiert. Bei mongolischen Eigennamen und Titeln wird auf diakritische Zeichen verzichtet, z. B. Dawaci statt Dawači, Arcul statt Arčul und Caqar statt Čaqar; bei uighurischen Eigennamen erfolgt die Schreibung dementsprechend ohne Längungszeichen, z. B. Burhan ad-Din statt Burhān ad-Dīn, Khoja Jihan statt Khoja Jihān usw.

Die Schreibweisen „Qianlong-Kaiser“ und „Qianlong“ werden abwechselnd verwendet; hier folgt die Autorin der Erklärung von John E. Wills Jr. in seiner Biographiensammlung Mountains of Fame: Portraits in Chinese History:

“Qianlong” was a year-period designation like the “Zhen’guan” of Taizong of the Tang. In Ming and Qing times each emperor adopted such a designation at the beginning of his reign and kept it to the end, so that their subjects and later students often have used it as if it were the emperor’s name; only the fussiest sinologist...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.