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Von aussen betrachtet

Österreich und die österreichische Literatur im Spiegel der Auslandsrezeption

Series:

Anthony Bushell and Dagmar Kostálová

Auf Grund des stürmischen Verlaufes der österreichischen Geschichte im zwanzigsten Jahrhundert ist die literarische Auseinandersetzung mit dieser Geschichte Schauplatz eines fesselnden aber schmerzhaften Prozesses der Selbstkritik, der auch vor einem internationalen Leserpublikum ausgetragen wird. Das Rezipieren der facettenreichen Literatur Österreichs und seines literarischen Erbes im Ausland ist Thema dieses Sammelbandes, in dem Germanisten und Literaturwissenschaftler/innen aus den Nachbarländern verschiedene Aspekte österreichischer Literatur und die Werke prominenter österreichischer Autoren und Autorinnen berücksichtigen und erläutern.
Aus dem Inhalt: Anthony Bushell: Mozartkugeln als Waffen der Massenvernichtung, oder: Wer hat Angst vor der österreichischen Literatur? Ein einleitendes Wort – Eva Höhn: Ingeborg Bachmanns Rezeption in der Slowakei – Aleš Urválek: Zur tschechischen Canetti-Rezeption im europäischen Kontext – Juliet Wigmore: Gewalt, Widerstand und Identität: Zum Verhältnis zwischen Geschichte und Text bei Elisabeth Reichart – Monika Straňáková: Heimat und Fremde im Werk Barbara Frischmuths – Dagmar Košt’álová: Überwindung der Grenze als Rückkehr zum Gleichgewicht: Zu Marianne Grubers Roman Die gläserne Kugel – Ivan Cvrkal: Zwischen Mythos und Gewalt - Zwei Romane, zwei verschiedene Wirklichkeiten: Zu einigen Problemen der Postmoderne bei Christoph Ransmayr – Kate Evans: Anna Mitgutsch: Abschied von Jerusalem: «Ein Sich-Einlassen auf die Komplexität der Wirklichkeit» – Anne D. Peiter: L’Autriche est la Chine de l’Europe. Österreich im Kontext des Orientalismus von Gérard de Nervals Voyage en Orient – Leopold R. G. Decloedt: Das Gesicht der österreichischen Literatur in den Niederlanden und in Flandern (1945-1995): Eine - erste und vorläufige - Bestandsaufnahme.