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Gläubigerschutz bei der englischen Limited mit Verwaltungssitz in Deutschland

Eine europarechtliche Untersuchung

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Gerald Gräfe

Die Arbeit befasst sich mit den Folgen der Niederlassungsfreiheit von Gesellschaften innerhalb der Europäischen Union im Hinblick auf den Schutz inländischer Gläubiger am Beispiel einer englischen private company limited by shares mit Verwaltungssitz in Deutschland. Ist der Gläubigerschutz bei der englischen private company limited by shares in Folge der Verlagerung des Verwaltungssitzes nach Deutschland tatsächlich eingeschränkt? Welche Möglichkeit lässt das Europarecht, um etwaige Lücken zu schließen? Was bedeutet dies im Hinblick auf die Anwendbarkeit deutscher Gläubigerschutzinstrumente? Hierbei werden bereits die Änderungen durch den Companies Act 2006 in England sowie durch das MoMiG in Deutschland mit berücksichtigt.
Aus dem Inhalt: Schutzbereich der Niederlassungsfreiheit der Art. 43, 48 EG – Gläubigerschutz bei der private company limited by shares – Fiduciary Duties – Fraudulent und wrongful trading – Phoenix Companies – Staatsaufsicht / Disqualification – Erforderlichkeit eines Gläubigerschutzes durch das Recht des Zuzugsstaates – Gläubigerschutz durch Regelungen betreffend die Zweigniederlassung – Anwendungsbereiche nationaler Regelungen im Bereich der Art. 43, 48 EG – Begrenzung des Schutzbereichs im Sinne der Keck-Rechtsprechung – Das Informationsmodell des EuGH oder der «aufgeklärte» Gläubiger – Herkunftslandprinzip – Existenzvernichtungshaftung – Insolvenzverschleppungshaftung – Ersatzanspruch nach § 64 Abs. 2 GmbHG (§ 64 S. 1 GmbHG-MoMiG) – Eigenkapitalersatzrecht – Gläubigerschutz durch Öffentliches Recht.