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Das Ringen um die Ruhe des Nordens

Großbritanniens Nordeuropa-Politik und Dänemark zu Beginn des 18. Jahrhunderts

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Jörg Philipp Lengeler

Sommer 1701: In Italien kämpfen die Truppen Kaiser Leopolds und Ludwigs XIV. von Frankreich. Im Frühjahr 1702 greifen England und die Niederlande in das Ringen um die Hegemonie in Europa ein. Für die Seemächte sind Norddeutschland und der Ostseeraum die Quellen ihres Reichtums und der Baumaterialien für ihre Flotten. Die «Ruhe des Nordens» muß unter allen Umständen gewahrt werden. Aber die Ambitionen Friedrichs IV. von Dänemark, Karls XII. von Schweden und des Herzogs von Holstein-Gottorf drohen den Frieden zu zerstören. Auf der Basis intensiver Archivarbeit in London, Kopenhagen und Hannover stellt diese Untersuchung die komplexen britisch-dänischen Beziehungen zwischen 1702 und 1714 dar. Sie analysiert die englische Nordeuropa-Politik, legt die Gründe für ihr Scheitern offen und zeigt, warum es Großbritannien erst durch die Personalunion mit Kurhannover gelang, seinen Einfluß im Ostseeraum wiederzugewinnen.
Aus dem Inhalt: Die britisch-dänischen Beziehungen während des Spanischen Erbfolgekrieges - Dänemark, Schweden und das Problem Holstein-Gottorf - Der Große Nordische Krieg und das Scheitern der britischen Nordeuropa-Politik - Georg I. und das Wiederentstehen des britischen Einflusses im Ostseeraum.