Show Less
Restricted access

«Ich bitte dringend um ein Happyend.»

Deutsche Bühnenkünstler im niederländischen Exil 1933-1945

Series:

Katja B. Zaich

Die Niederlande sind als Exilland nicht sonderlich bekannt. Noch weniger bekannt ist, dass führende Persönlichkeiten aus der Berliner Kleinkunstszene in die Niederlande emigrierten und dort regelmäßig auftraten. Dieses Buch beschreibt chronologisch, wer in die Niederlande kam, welche Ensembles auftraten und welche Wirkung sie beim Publikum erzielten. Auch geht es um die politische Situation, mit der die Künstler konfrontiert wurden und die Haltung der Niederländer gegenüber den deutschen Emigranten.
Der beschriebene Zeitraum erstreckt sich über die gesamte Periode 1933-1945, wobei das Jahr 1940 den Angelpunkt darstellt: Nach der deutschen Invasion sitzen die meist jüdischen Künstler in der Falle. So entsteht in Amsterdam eine jüdische Kulturorganisation ähnlich dem Jüdischen Kulturbund. Und schließlich gibt es das Lagerkabarett im Durchgangslager Westerbork – das «beste Kabarett Europas».
Aus dem Inhalt: «Kunst und Politik sind zwei Dinge» 1933-1936 – «Tempo! Tempo!» 1936-1940 – «Das Leben geht weiter, voll Hoffnung gehn wir mit» 1940-1942 – «Operette am offenen Grab» 1942-1944.