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Der Code pénal des Königreichs Westphalen von 1813 mit dem Code pénal von 1810 im Original und in deutscher Übersetzung

Herausgegeben und mit einer Einleitung versehen von Werner Schubert

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Werner Schubert

Das Königreich Westphalen (1807-1813) uner Jérôme Napoléon und dem aus Frankreich stammenden bedeutenden Juristen Joseph Jérôme Siméon als Innen- und Justizminister verfügte über größere Freiräume bei der Übernahme der französischen Gesetzgebung als die unmittelbar von Frankreich abhängigen Staaten wie das Großherzogtum Berg. Diese Eigenständigkeit zeigt sich vor allem in der Übernahme des Code pénal von 1810, den die Kasseler Juristen an die deutsche Gesetzgebungstechnik und die Gegebenheiten Westphalens anpaßten. Mit dem Druck des Code pénal war Ende 1813 begonnen worden. Er konnte jedoch wegen des Zusammenbruchs Westphalens nicht mehr in Kraft treten. In der Edition wird der Code pénal für Westphalen erstmals zugänglich gemacht zusammen mit dem Code pénal von 1810 und dessen deutscher Übersetzung.
Aus dem Inhalt: Einleitung des Herausgebers mit biographischen Hinweisen auf Siméon und den Mitverfasser des Entwurfs Leist – Text des Entwurfs mit den zugefügten Verweisen auf die Parallelbestimmungen im Code pénal von 1810 – Amtliche deutsche Übersetzung der Art. 1-28 – Code pénal von 1810 mit deutscher Übersetzung von Johann Cremer.