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Grammatische Relationen im Deutschen und Spanischen

Eine empirische Untersuchung zur Rolle der einzelsprachlichen Form bei der Konzeptualisierung von Äußerungen im Text

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Jorge Murcia-Serra

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen linguistischen und konzeptuellen Kategorien. Im Konkreten wird die Beziehung zwischen grammatischen Relationen (insbesondere der Kategorie Subjekt) mit konzeptuellen Größen wie Agentivität, Belebtheit und der Relevanz von Diskursfaktoren empirisch untersucht. Dabei wird auf der Grundlage des Vergleichs Deutsch/Spanisch der Frage nachgegangen, inwieweit die beobachteten Unterschiede zwischen den Sprachen mit einer unterschiedlichen Relation Form/Funktion korrespondieren, oder ob sie vielmehr auf eine je nach Sprache unterschiedliche Konzeptualisierung der betreffenden Sachverhalte zurückzuführen sind.
Der Autor: Jorge Murcia-Serra studierte Anglogermanistik an der Universitat Autònoma de Barcelona und anschließend Deutsch als Fremdsprachenphilologie an der Universität Heidelberg. Nach dem Studium arbeitete er an der Universität Heidelberg zuerst im Rahmen des Sonderforschungsbereichs Sprache und Situation und dann im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Sprachproduktion der DFG. Seit August 2001 ist er an der Universität des Saarlandes im BMBF-Projekt Entwicklung multimedialer korpusbasierter Lehrmodule für Sprachausbildung und Interkulturelle Kommunikation tätig.