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Pädagogisches Ethos im Wandel

Zum erzieherischen Selbstverständnis in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945

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Bärbel Kopp

Das Phänomen des Wertewandels ist Bestandteil öffentlicher Diskussion und hat auch für das Thema des pädagogischen Ethos Bedeutung. Diese Arbeit weist nach, inwiefern gesellschaftliche Gegebenheiten und Wertpräferenzen die Auffassung von Erziehung sowie die Haltung der Erziehenden beeinflussen und verändern. Nach Ausführungen zum Wertewandel im Allgemeinen wird die Entwicklung anhand ausgewählter Beispiele aus der Verlaufsgeschichte pädagogischen Denkens konkretisiert. Für die jeweilige Zeit werden typische Merkmale des pädagogischen Ethos aufgezeigt. Eine Zusammenschau ergibt zeitüberdauernde Elemente für das erzieherische Selbstverständnis und damit für ein wünschenswertes Berufsethos von Lehrern und Lehrerinnen.
Aus dem Inhalt: Das gesellschaftliche Phänomen des Wertewandels – Pädagogisches Ethos im Zeichen sich wandelnder Wertvorstellungen, konkretisiert am Ethos der geisteswissenschaftlichen Pädagogik, der empirischen Pädagogik, der kritischen Erziehungswissenschaft, der Auseinandersetzung «Mut zur Erziehung» versus «Ende der Erziehung» sowie der Pädagogik der Postmoderne – Folgerungen für das pädagogische Ethos im beginnenden 21. Jahrhundert.