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Definition, Verständnis und Relevanz des Fair Value von Aktienoptionsrechten in der Internationalen Rechnungslegung

Eine theoretische und empirische Analyse

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Beate Jüttner-Nauroth

IAS 39 fordert, dass ein Finanzinstrument grundsätzlich mit dem Fair Value anzusetzen ist. Unbestimmt bleibt, was unter dem Fair Value im Sinne der IAS zu verstehen ist. Umstritten ist auch, ob dieses Bewertungskonzept sinnvoll ist. Vor dem Hintergrund der IAS interpretiert die vorliegende Arbeit für ein Finanzinstrument den Begriff Fair Value und vergleicht diese Begriffsbestimmung mit dem Verständnis des Fair Value von Derivaten in der Praxis. Weiterhin wird aus theoretischer Perspektive für Aktienoptionsrechte die Relevanz des Bewertungskonzepts überprüft. Die Ergebnisse sind, dass das Bewertungskonzept grundsätzlich nur in einem arbitragefreien und vollständigen Markt Aufschluss über den Unternehmenswert gibt und dass der Fair Value von Derivaten nur unter bestimmten Bedingungen von der Praxis im Sinne der IAS verstanden wird.
Aus dem Inhalt: Aktienoptionen als Finanzinstrumente im Sinne der IAS – Zugangs- und Folgebewertung von Aktienoptionsrechten – Wertbegriffe – Fair Value – Wertrelevanz – Fair Value und die Bilanzierungspraxis deutscher Unternehmen.