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Religionspädagogische Forschung als Beitrag zur religiösen Erziehung und Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung

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Stefan Anderssohn

Ziel dieser interdisziplinären Arbeit im Schnittbereich von Sonderpädagogik, Religionspädagogik und Religionspsychologie ist es, empirisch gesicherte Erkenntnisse über die Religiosität von Menschen mit geistiger Behinderung zu gewinnen. Neben forschungsgeschichtlichen und -methodischen Fragen geht es darum, religionspsychologische Theorien durch aktuelle sonderpädagogische Paradigmen und Forschungsergebnisse zu beleuchten. Die Erkenntnisse fließen konzeptuell in ein empirisches Forschungsprojekt zum Gottesbild und Gebetskonzept von Menschen mit geistiger Behinderung ein, dessen Ergebnisse eine ausführliche Darstellung finden. Über den sonderpädagogischen Bereich hinaus bietet die Arbeit für die Allgemeine Religionspädagogik und Religionspsychologie wichtige Impulse.
Aus dem Inhalt: Bilanz religionspsychologischer Forschung bei Menschen mit geistiger Behinderung: Von den Anfängen bis zur Gegenwart – Ein Modell empirisch-religionspädagogischer Forschung und der Beitrag der Heilpädagogik – Theorien religiöser Entwicklung vor dem Hintergrund ausgewählter Paradigmen der Sonderpädagogik: die genetische, kognitiv-strukturelle und psychosoziale Perspektive – Revision des Struktur- und Symbolbegriffs – Empirisches Forschungsprojekt: Gottesbilder und Gebetskonzepte – Religiöse Strukturen und Lebensthemen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit geistiger Behinderung – Folgerungen für die religiöse Erziehung und Begleitung.