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Rückblick

Nach Tagebuchnotizen aus den Jahren 1938 bis 1990

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Karl-Heinz Günther

Quellengrundlage der Autobiographie sind Kalendarien, sogenannte Dienst- und Reisetagebücher des Autors. Karl-Heinz Günther gibt seine persönliche Sicht auf geschichtliche Ereignisse, die seinen Lebensgang beeinflußt haben, wieder. Die jeweils «situative Wahrheit» wird mit Erwägungen verbunden, die sich aus dem zeitlichen Abstand ergeben. Die gesellschafts- und selbstkritischen Reflexionen auf der Grundlage eines reichen Datenmaterials zu Ereignissen und Personen reichen von den letzten Vorkriegs- über die Kriegs- und Nachkriegsjahre bis in die Wendezeit um 1990. Im Zentrum stehen das Leben und die wissenschaftliche Tätigkeit in der DDR, vor allem an der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften.
Aus dem Inhalt: Kindheit und Jugend in Eisenach – Geschichte einer Eisenbahnerfamilie – Jugendfreundschaften – Stationen einer Formationserziehung: Hitler-Jugend, Luftwaffenhelfer, Arbeitsdienst, Wehrmacht, Fronteinsatz – Kriegsgefangenschaft – Studium in Halle und Beginn der wissenschaftlichen Tätigkeit in der Geschichte und Erziehung – Deutsches Pädagogisches Zentralinstitut – Ausbildung von Doktoranden (Aspirantur) – Gründung und Arbeitsweise der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR – «Professorenkollegium» – Verlag Volk und Wissen – Diskussion SPD-SED über «Streit der Ideologien» – Gewerkschaftsgespräche über Friedenserziehung – Reisen: Polen, Tschechoslowakei, UdSSR, Japan, Kuba, Mittelasien, USA u.a. – Protokoll der Wendezeit.