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Die Wiederholung als werkkonstitutives Prinzip im Oeuvre Thomas Bernhards

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Oliver Jahraus

Die Erfahrung der Monomanie, wie sie bei der Lektüre des Werkes von Thomas Bernhard zu machen ist, beruht auf komplex, konsequent und umfassend realisierten Wiederholungsformen. Indem diese in den verschiedenen Ebenen der Texte, in Erzählweise, Inhalt, Stil und Intertextualität, nachgezeichnet werden, wird nicht nur ihr Zusammenhang deutlich, sondern auch die signifikante und strukturbildende Funktion der Wiederholung. Da das Erzählen Thomas Bernhards sich aus dem Prinzip der Wiederholung entfaltet, erfüllt sie die wesentlichste Konstitutionsleistung für das Werkganze, das dadurch eine besondere Qualität gewinnt. Die Analyse führt demnach, indem sie den Wiederholungen systematisch nachfolgt, in den Kernbereich dessen, was dieses 'monomanische' Werk ausmacht.
Aus dem Inhalt: Wiederholung als Ordnungsprinzip - Die Erzählweise: die Wiederholung der Wiederholung als mediales Erzählkonstitutionsprinzip - Wiederholung der Inhalte: der Geistesmensch und seine Verhältnisse - Wiederholung als Stilmittel und Zitat.