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Der Begriff der Welt bei Wolff, Baumgarten, Crusius und Kant

Eine Untersuchung zur Vorgeschichte von Kants Weltbegriff von 1770

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Chang Won Kim

Richard Kroner hat 1921 sein bekanntes Werk Von Kant bis Hegel veröffentlicht. Das Gegenstück dazu, eine Darstellung unter dem Titel Von Wolff bis Kant, ist dagegen leider bis heute ein Desiderat der Forschung geblieben. Zumindest für einen wichtigen Teilaspekt, die Geschichte des Weltbegriffs, die schließlich in Kants Antinomienlehre kulminiert, leistet diese Arbeit eine bedeutsame Vorarbeit. Zugleich werden am Leitfaden dieses Schlüsselproblems aber auch Grundlinien der Gesamtentwicklung von Wolff bis Kant zumindest in Umrissen sichtbar.
Aus dem Inhalt: Ch. Wolff: Der Glaube an die Macht der Vernunft in seiner Metaphysik – Die Bedeutung des Begriffs «allgemein» in seiner allgemeinen Kosmologie – Seine Kosmologie liefere sowohl der natürlichen Theologie als auch den Naturwissenschaften sichere Grundlagen – Die Analysis seiner Weltbegriffe – Die Gründe für die Veränderungen innerhalb der Definition des Weltbegriffs – Der Einwand Joachim Langes – A. G. Baumgarten: Der Begriff der Welt – Die negative Formulierung des Totalitätsbegriffs als series, quae non est pars alterius – Der Wegfall der Begriffe inter se connexum, simultanea und successiva – Das Problem seiner Verwendung des Begriffs actuale bei der Definition der Welt – Ch. A. Crusius: Der wesentliche Unterschied seiner neuen «metaphysischen Kosmologie» von der Wolffschen – Der Weltbegriff und der Begriff der realen Verknüpfung – Kant: Die Frage nach dem Kontext der Definition der Welt in der Dissertation von 1770 – Das Hauptthema der Dissertation – Die ältere Version des Begriffs des Grundes der Form der Welt – Die veränderte Auffassung vom Raum – Die Unterscheidung zwischen dem Sensibilen und dem Intelligibilen – Der Grund der Form der Verstandeswelt und die Gründe der Form der Sinnenwelt – Die Definition der Welt in der Dissertation von 1770.