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Palliativmedizin als Sterbebegleitung nach deutschem und griechischem Recht

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Anastassios Kantianis

Die Entwicklung einer angemessenen palliativmedizinischen Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung ist ein gesellschaftliches Bedürfnis. Mit dieser Studie integriert der Autor das herkömmliche Konzept der Sterbehilfe und die dafür entwickelten Regeln rechtlich in das Behandlungskonzept der Palliativmedizin. Er geht dabei nicht von den in Deutschland und Griechenland entwickelten rechtlichen Ansätzen aus, sondern sucht das zentrale Sachproblem der Rechtsvergleichung zugrunde zu legen. Systematisch werden die Interaktionen zwischen Lebens- und Selbstbestimmungsschutz im Bereich der Sterbebegleitung analysiert, um zu einem durchdachten rechtlichen Konzept der palliativmedizinischen Sterbebegleitung zu gelangen.
Aus dem Inhalt: Palliativmedizinische Sterbebegleitung als Weiterentwicklung der ärztlichen Sterbehilfe – Lebensschutz und Selbstbestimmungsschutz des Patienten – Strafrechtliche Schwerpunkte der Schmerzlinderung mit tödlicher Nebenfolge – Strafrechtliche Fragen bei Behandlungsbeschränkung nach Änderung des Behandlungsziels.