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Thema mit Variationen

Dokumentation des VI. Nordischen Germanistentreffens in Jyväskylä vom 4.-9. Juni 2002

Series:

Ahti Jäntti and Jarkko Nurminen

Das VI. Nordische Germanistentreffen mit Beteiligung aus den baltischen und den deutschsprachigen Ländern fand im Jahre 2002 in Jyväskylä (Finnland) statt. Zweck der Konferenz war es, einen Überblick über die gegenwärtige germanistische Forschung in den nordischen und nun zum ersten Mal auch in den baltischen Ländern zu geben, wobei der Schwerpunkt auf der Forschungstätigkeit der jüngeren Germanistengeneration lag. Somit deckt die Thematik der Beiträge praktisch das gesamte Spektrum der Germanistik ab: die synchrone, diachrone und kontrastive Linguistik, Textlinguistik, Stilistik, Literaturwissenschaft, Landeskunde und Fremdsprachendidaktik sowie Pragmatik. Im Rahmen der Podiumsdiskussion wurden Referate zu Fragen der Studienreform in der Auslands- und Inlandsgermanistik sowie der Zukunftsperspektiven des universitären Faches Auslandsgermanistik gehalten.
Aus dem Inhalt: Norbert Richard Wolf: Zur metasprachlichen Funktion moderner Lyrik – Kirsten Adamzik: Textlinguistik statt Grammatik? Grammatik in der Textlinguistik! – Dietmar Goltschnigg: Literatur als «Friedensforschung» – Peter Colliander: Ist der «Nebensatz» völlig daneben? – Eija Jokinen: «Ich gehe mal eben rüber.» – Nataļja Jundina: Wiederholung als Ausdrucksmittel der Expressivität – Izabela Karhiaho: Der Doppelpunkt und die thematische Organisation von Texten – Leena Kolehmainen: Resultativkonstruktionen im deutsch-finnischen Vergleich – Dzintra Lele-Rozentāle: Zur sprachlichen Form der Umgearbeiteten Rigischen Statuten und deren Hamburgischer Vorlage – Valéria Molnár: Intonation und Bedeutung – Jarkko Nurminen: Das Genus verbi holistisch betrachtet – Kirsi Pakkanen-Kilpiä: Kritische Anmerkungen zur H/B-Dreiteilung Vorgangspassiv - Zustandspassiv - allgemeine Zustandsform – Uwe Helm Petersen: Überlegungen zu einer Systemisch Funktionalen Grammatik des Deutschen – Oddný G. Sverrisdóttir: Dann eben nicht – Stig Thoursie: Zur Moduswahl in der indirekten Rede – Sven-Gunnar Andersson: Zur Widerspiegelung der feministischen Sprachregelung in der Praxis – Ineta Balode: Lexikographische Quellen der deutschen Sprache im Baltikum – Ilga Brigzna: Zu einigen Problemen der historischen Entwicklung der Wissenschaftssprache im Baltikum – Natalija Dainoviča/Alex Tiapkins: Die Macht des Wortes: Zur Herausgabe von D. Sanders’ ausgewählten Werken auf CD – Agnese Dubova: Kontrastive semantische Analyse der Fremdwörter in der deutschen und lettischen Sprache anhand der ideologiegebundenen Lexik – Irmeli Helin: Wisser oder Besserwisser – Kari Keinästö: Des Pudels Kern im hohen Norden – Hartmut E. H. Lenk: Die Textsorte «Pressekommentar» in Boulevardzeitungen der deutschsprachigen Länder – Anita Malmqvist: Zu Metaphern als Versprachlichung von «Geiz» und «Verschwendung» im Deutschen und Schwedischen – Henrik Nikula: Der literarische Text als Objekt der Linguistik – Beata Pernitza: Einige Probleme kontrastiven deutsch-lettischen Sprachvergleichs – Egita Proveja: Vermittlung des technischen Fachwortschatzes im Übersetzungsunterricht – Helju Ridali: Der Mensch in den Farbphrasemen des Deutschen und Estnischen – Sanne Tschirpke: Wortfamilienstruktur, Merkmale und prototypische Effekte – Ingeborg Zint: Lingua franca als Quelle für Sprachwandel – Maija Bērziņa: Bildhaftigkeit der deutschen Phraseologismen und die damit verbundenen Übersetzungsprobleme – Margit Breckle: Zur Integration von Untersuchungsergebnissen der deutsch-schwedischen Wirtschaftskommunikation in den Deutsch-Unterricht mit schwedischen Wirtschaftsstudierenden – Doris Hansen: Zur Loyalität des Übersetzers gegenüber welchem Auftraggeber? – Merle Jung: Schriftliche Textproduktion im Fremdsprachenunterricht – Dzintra Keiša: Förderung der Lernkompetenz und Kreativität im regionalen Lehrwerk ‘Deutsch - meine Wahl’ – Luise Liefländer-Koistinen: Die Rolle von Weltwissen beim Textverstehen und Übersetzen – Udo Miebs: Zur schriftlichen Fehlerkorrektur bei Schreibübungen im ersten Germanistik-Studienjahr – Dirk Müller: Textkohärenz als übersetzerisches Problem – Inese Ruse: Lernen mit darstellenden Bildern: Bildautonomie vs. Sprachdependenz im Unterricht DaF – Anita Siņavska: Zur schriftlichen Textgestaltungskompetenz unter pragmatischem Aspekt – Ieva Sproģe: Übersetzung von Eigennamen? – Maija Tiltiņa: Arbeit an der normgerechten Aussprache als integrierendem Bestandteil des DaF – Sabine