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Gender und Macht in der deutschsprachigen Literatur

Series:

Montserrat Bascoy Lamelas, Rosa Marta Gómez Pato, Jaime Feijóo Fernandez and Dolors Sabaté Planes

In diesem Sammelband wird der Zusammenhang zwischen Gender und Macht aus der Perspektive der literarischen Gender-Forschung analysiert. Die Beiträge bestätigen, dass die Genderforschung heute in hohem Maße eine interdisziplinäre Forschungsrichtung sein muss, die Kulturwissenschaften, Geschichte, Anthropologie, Soziologie und Psychologie zur Textinterpretation heranzieht. Ziel dieser Veröffentlichung ist es, ein Forum für die Genderdiskussion innerhalb der spanischen Germanistik und für deren Auseinandersetzung mit Ansätzen aus der deutschen und der portugiesischen Germanistik zu schaffen.
Aus dem Inhalt: Ana R. Calero Valera: «Das Theater als letzter Ort der Befreiung». Marlene Streeruwitz’ Dentro – María Eugenia de la Torre: Andere Erzählerinnen in Deutschland. Yoko Tawadas Das Bad und Emine Sevgi Özdamars Mutterzunge. Ein Vergleich – Juan-Fadrique Fernández Martinez: Feministische Utopie - Gegenutopie am Ende der 70er Jahre. Ulla Hagenaus und Gerd Brantenbergs erzählerisches Werk – Isabel Hernández: Wenn die Wörter fehlen... Machtausübung in Gertrud Leuteneggers Roman Gouverneur – Maria António Hörster: Ist es Adam jemals gelungen, Eva gegenüber gerecht zu werden? Frauenrepräsentationen in der portugiesischen Übersetzung von Heinrich Bölls Roman Haus ohne Hüter – Brigitte E. Jirku: Blaubarts Geheimnis. Zu Dea Lohers Stück Blaubart - Hoffnung der Frauen – Gudrun Loster-Schneider: Gender und Macht im NS-kritischen Zeitroman der 70er Jahre. Das Beispiel Ingeborg Drewitz – Teresa Martins de Oliveira: Das Bild des Vaters in Das Muschelessen von Birgit Vanderbeke – Maria Teresa Delgado Mingocho: Frauen schreiben über Frauen. Das Beispiel Frieda von Bülow – Eva Parra Membrives: Frauen und Macht im Mittelalter. «Wenn weibliche Schwachheit siegt und männliche Kraft hilflos unterliegt» – Marisa Siguan: Literatur als Lebenshilfe. Ruth Klügers Beschwörungsformeln – Ana Fe Gil Serra: Gedächtnis und politische Macht im Exil. Hannah Arendt, Victoria Kent und Toni Sender – M. Loreto Vilar: Susann Schüchlin oder Frausein auf dem Land.