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Areale Wortbildungsvarianten des Standarddeutschen

Beiuntersuchung zum "Variantenwörterbuch des Deutschen</I>

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Birte Kellermeier-Rehbein

Was versteht man unter Dressiersack, Katzentisch und Topfenkolatsche? Warum gibt es das Pantoffelkino nur in Deutschland? Warum heißt Fliesenleger in der Schweiz Plättlileger? Wortbildungen sind in den Standardvarietäten der deutschen Sprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht immer einheitlich. In der Arbeit werden diese Wortbildungsvarianten präsentiert, präzise definiert und in drei Typen eingeteilt: Gleichartige und ungleichartige Wortbildungsvarianten sowie isolierte Wortbildungsprodukte. Umfangreiche Beispiellisten illustrieren diese drei Typen und zeigen, dass in erster Linie Komposition, Suffigierung und Präfigierung an ihrer Bildung beteiligt sind. Die Variation entsteht durch die Verwendung unterschiedlicher Bildungsmittel oder -verfahren. Die Untersuchung zeigt ferner die morphologische Zusammensetzung und areale Verbreitung der Wortbildungsvarianten sowie Möglichkeiten der Morphemkombination und Regelmäßigkeiten beim Transfer der Arealmarkierungen von den Bildungsmitteln auf die Wortbildungsprodukte.
Aus dem Inhalt: Wortbildungsvarianten der deutschen Standardsprache in Deutschland, Österreich und der Schweiz – Materialgrundlage: Variantenwörterbuch des Deutschen und Duden: Deutsches Universalwörterbuch – Gleichartige, ungleichartige Wortbildungsvarianten und isolierte Wortbildungsprodukte – Kombinationsmöglichkeiten von gemeindeutschen und areal markierten Morphemen – Areale Gültigkeit von Bildungsmorphemen und Bildungsprodukten.