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Persönlichkeitsschutz und Geldersatz im deutschen und spanischen Zivilrecht

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Jan Hückel

Rechtsprobleme rund um die Reichweite des Persönlichkeitsschutzes beschäftigen die deutsche Wissenschaft bereits seit Entstehung des BGB am Ausgang des 19. Jahrhunderts. Die Fragen, unter welchen Voraussetzungen sich jemand auf die Verletzung seines Persönlichkeitsrechts berufen kann und welche Folgen sich daraus ergeben, sind aus der heutigen juristischen Diskussion nicht mehr wegzudenken. Die in den letzten Jahren ergangenen Entscheidungen zu Caroline von Monaco zeigen die hohe Aktualität dieses Themas. Dieses Buch widmet sich in einem Rechtsvergleich ebenfalls der Frage, unter welchen Voraussetzungen nach deutschem und spanischem Recht eine Persönlichkeitsverletzung gegeben ist und welche Rechtsfolgen sich daraus ergeben. Dabei zeigt sich, dass das deutsche und das spanische Recht trotz großer Unterschiede in der Hergehensweise an diese Fragen am Ende zu gleichen Ergebnissen kommen.
Aus dem Inhalt: Das allgemeine Persönlichkeitsrecht – Besondere Persönlichkeitsrechte in der spanischen Verfassung – Ausdrücklicher Persönlichkeitsschutz im spanischen L. O. 1/1982 – Schutz der Ehre, der Privatheit und des Rechts am eigenen Bild im spanischen Recht – Bemessungskriterien für die Schadensersatzhöhe nach spanischem Recht – Besondere Berücksichtigung des Verletzergewinns und Gewinnabschöpfung.