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Wann ist jetzt?

Das Lebensalter als Variable der Bedeutungszuweisung beim Verweis auf die subjektive Zeit- Eine Untersuchung an deutschen Temporaladverbien

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Mierke Witczak

Die Feststellung, dass die Bedeutungszuweisung abhängig vom Sprecher ist, wirft die Frage auf, welche Variablen für Unterschiede verantwortlich sind. Diese Arbeit untersucht anhand einer empirischen Studie, ob das Lebensalter eines Sprechers Einfluss auf die Bedeutungszuweisung hat. Dies wird anhand eines Inhalts abgeprüft, der schon allein sehr schwierig zu kodieren ist, da er auf sehr unterschiedlichen individuellen Erfahrungen fußt: der subjektiven Zeit. Eine Möglichkeit, die subjektive Zeit in Sprache zu kodieren, besteht in der Verwendung von nicht-kalendarischen Temporaladverbien, wie bald oder damals, die im Mittelpunkt des Interesses dieser Arbeit stehen.
Aus dem Inhalt: Psychologie des Zeitbewusstseins – Temporaladverbien im deiktischen System – Bedeutungszuweisung und mentale Repräsentation von Temporaladverbien – Entwicklung der Verwendung sprachlicher Mittel zur Kodierung/Dekodierung von Zeit – Studie zur Abhängigkeit der Bedeutungszuweisung von Temporaladverbien und dem Lebensalter des Kodierers.