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Wertorientierte Erziehung im öffentlichen Schulwesen

Verfassungsrechtliche Betrachtungen zur integrativen Bedeutung von Gemeinschaftswerten

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Florian Gibis

Die Arbeit behandelt in einer verfassungsrechtlichen Betrachtung die Vermittlung von Wertmaßstäben der staatlichen Gemeinschaft als Erziehungsziele der öffentlichen Schule. Gemeinsame Grundwerte entwickeln eine besondere integrative Kraft, so dass die Erziehung der heranwachsenden Generation hierin unverzichtbar ist. Das Augenmerk liegt dabei auf der Vermittlung von politischen, moralischen, kulturellen und religiösen Werten. Das Ziel der Untersuchung ist die Darstellung der verfassungsrechtlichen Verpflichtung der öffentlichen Schule zur Unterrichtung dieser Wertmaßstäbe als Ziel einer integrativen Erziehung und deren verfassungsrechtlichen Grenzen in den speziellen und allgemeinen Freiheits- und Gleichheitsrechten der Schüler und ihrer Eltern.
Aus dem Inhalt: Darstellung des Werte- und Erziehungsbegriffs aus soziologischer Sicht – Entwicklung des verfassungsrechtlichen Begriffs der Werte und der Erziehungsziele – Partizipation der Schüler an den Entscheidungen der Schulkonferenz und Letztverantwortung des Staates für hoheitliche Entscheidungen – Moralische Erziehungsziele und Reichweite der abwehrbereiten Demokratie – Die kulturelle Identität von ausländischen Schülern und der Begriff der Leitkultur – Religiöse Entfaltung der Schüler – Islamunterricht.