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Die Besteuerung internationaler Gemeinschaftsunternehmen

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Claudia Neitz

Die Arbeit befasst sich mit der ertragsteuerlichen Behandlung eines internationalen Gemeinschaftsunternehmens (Joint Ventures) von der Gründung bis zur Beendigung der Kooperation aus der Perspektive eines deutschen Joint Venture-Partners. Systematisch wird dabei jeweils nach Standort und Rechtsform des Gemeinschaftsunternehmens differenziert. Die Untersuchung zeigt, dass eine steuerneutrale Gründung und Beendigung internationaler Joint Ventures innerhalb der EU/des EWR in weit größerem Umfang als bisher möglich ist. Darüber hinaus werden gleichwohl bestehende gemeinschaftsrechtlich bedenkliche «Fallstricke» für die Kooperation im Rahmen eines internationalen Joint Ventures aufgezeigt. Abschließend wird der Frage nachgegangen, welche Struktur aus Sicht eines deutschen Partners im Ergebnis die optimalen steuerlichen Bedingungen für die Errichtung eines internationalen Gemeinschaftsunternehmens bietet.
Aus dem Inhalt: Internationale Joint Ventures – Bedeutung, Ziele und Erscheinungsformen – Personengesellschafts- und Kapitalgesellschaftsstrukturen – Standort in Deutschland, im EU-/EWR-Ausland und im Drittausland – Besteuerung bei Einbringung in- und ausländischen Vermögens in der Gründungsphase – Laufende Besteuerung während des Bestehens – Besteuerung bei Veräußerung, Liquidation und Spaltung in der Beendigungsphase.