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Artus in der Neuen Welt

Der Artusstoff für junge Leser auf dem amerikanischen Buchmarkt (ca. 1860-1914)

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Uta Elisabeth Webbeler

Warum erschienen Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche Bearbeitungen des Artusstoffes für Kinder und Jugendliche auf dem amerikanischen Buchmarkt? Diese Studie setzt sich mit der Frage auseinander und untersucht dabei aus einer primär buchmarkthistorischen Perspektive, unter Berücksichtigung des amerikanischen Verlagswesens in seiner Funktion als Vermittlungsinstanz von Literatur, die Bedingungen, Gestalt und Intention der Tradierung der amerikanischen juvenile Arthuriana. Die über Jahre erfolgreiche Publikation des Artusstoffes durch amerikanische Autoren lässt sich hierbei durch das Zusammenspiel von Verlagswesen und gesellschaftlichen Instanzen, wie z. B. dem Bibliothekswesen, erklären. Das spezifisch gestaltete Verlagsangebot wird von letzterem nicht nur akzeptiert, sondern auch positiv sanktioniert und ffür zeitgenössische Herausforderungen, wie die Erziehung zum amerikanischen Staatsbürger, funktionalisiert.
Inhalt: Juvenile Arthuriana auf dem amerikanischen Buchmarkt – Der Verlag Charles Scribner’s Sons und seine Artusautoren – Juvenile Arthuriana in der amerikanischen Gesellschaft.