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Die Rechtsstellung des Beschuldigten im Rahmen der Europäisierung des Strafverfahrens

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Henriette Heine

Die europäische Integration macht nicht vor dem Bereich des Strafrechts Halt. Das Buch zeigt die mit der fortschreitenden Europäisierung des Strafverfahrens einhergehenden Veränderungen für die Rechtsstellung eines Beschuldigten in einem transnationalen Strafverfahren auf. Nach einem Blick auf die bisherige Situation und einer Übersicht über die Entwicklung des Strafrechts auf europäischer Ebene analysiert die Autorin anhand des Grundsatzes der gegenseitigen Anerkennung, der Grundrechte sowie der europäischen Institutionen der Strafverfolgung die sich ergebenen Veränderungen für die Situation eines Beschuldigten. Hierbei wird neben bereits bestehenden Instrumenten/Institutionen, wie dem Europäischen Haftbefehl, der Charta der Grundrechte der Europäischen Union oder Europol, auch ausführlich auf geplante Rechtsakte, wie der Europäischen Beweisanordnung, bestimmten Verfahrensrechten oder einer Europäischen Staatsanwaltschaft eingegangen. Auch der Vertrag von Lissabon wird in die Abhandlung miteinbezogen. Die Autorin beurteilt die momentane Entwicklung kritisch und plädiert für eine Besinnung auf die europäischen Grundwerte.
Aus dem Inhalt: Die Bedeutung der Europäisierung des Strafverfahrens für einen Beschuldigten – Die Rechte des Beschuldigten – Die Bedeutung des Grundsatzes der gegenseitigen Anerkennung in einem europäisierten Strafverfahren – Vertrag von Lissabon – Europäischer Haftbefehl – Europäische Beweisanordnung – Verfahrensrechte – Europäische Staatsanwaltschaft – Charta der Grundrechte der Europäischen Union – Europäische Institutionen der Strafverfolgung.