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George Gershwins «Concerto in F» – ein amerikanisches Klavierkonzert?!

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Clemens Kuhn

Ziel der Arbeit ist es, Gershwins vergleichsweise vernachlässigtes Concerto in F anhand einer kritischen Analyse zu betrachten und dabei die vielfältigen musikalischen Einflüsse und Beziehungen des Werkes zu anderen Kompositionen der Gattung bzw. zu seinem zeitlichen Umfeld zu benennen und zu beschreiben. Zugleich soll der Stellenwert des Werkes innerhalb der Musik der 1920er Jahre ermittelt und seine Bedeutung für Gershwins Gesamtwerk bzw. für das amerikanische Klavierkonzert herausgearbeitet werden. Schließlich wird das Werk im Zusammenhang mit dem bereits damals aktuellen Phänomen ‘Musik zwischen E und U’ betrachtet, verbunden mit der Frage, inwieweit man gerade dieses Konzert für eine gültige Aussage dazu heranziehen kann.
Aus dem Inhalt: Beschreibung der musikhistorischen und sozialen Voraussetzungen des Concerto mit Darstellung der ‘ernsten’ Musik und der ‘popular music’ der USA um 1900 sowie der Entstehung des Jazz – Verarbeitung fremder Einflüsse und Stilgemische bei Gershwins Zeitgenossen – Gershwins musikalischer Werdegang – Rezeption von Gershwin im Allgemeinen und dem Concerto in F im Besonderen seit etwa 1920.