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Gewährleistungsrechte beim Informationsabruf aus elektronischen Datenbanken

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Steffen Hilbig

In einer Informationsgesellschaft gewinnt Information als Wirtschaftsgut zunehmend an Bedeutung. Die Vertragstypen des BGB sind zu einer Zeit entwickelt worden, in der Waren- und Dienstleistungsverkehr den Markt dominierten. Information kam ein vergleichsweise geringer Stellenwert zu; das BGB differenziert allein zwischen Sachen und Rechten. Als Gegenstand wirtschaftlicher Transaktionen wirft Information daher eine Reihe neuer Fragen auf. Die Arbeit unternimmt es, für den besonderen Fall des Informationsabrufs aus elektronischen Datenbanken die Fragen nach der rechtlichen Einordnung in die Vertragstypologie des BGB und die bei einer Schlechtleistung einschlägigen Gewährleistungsrechte zu klären.
Aus dem Inhalt: Grundlagen: Begriff, Eigenschaften und Rechtsnatur von Informationen sowie Möglichkeiten ihrer Verschaffung – Rechtsbeziehung zwischen Informationsanbieter und Empfänger: Differenzierung nach entgeltlicher und unentgeltlicher Verschaffung und jeweils vertragstypologische Einordnung – Gewährleistungsrechte des Empfängers: Fehlerquellen, Mangelbegriff, Ausschluss der Mängelrechte.