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Nova Acta Paracelsica

Neue Folge 14/2000

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Alois M. Haas

Die diesjährigen Nova Acta Paracelsica möchten einen Beitrag leisten zu dem Themenkomplex, der sich im paracelsischen Denken auf die Frau, ihre Geistigkeit, ihre Physis und ihre Lebenswelt richtet. Es ist immer schon gesehen worden, dass Paracelsus für die Gender-Studies ein lohnendes Objekt sein könnte, da ihn die Frauenfrage immer wieder und immer schon beschäftigt hat. Leider sind aber dieser Erkenntnis mit wenigen Ausnahmen nicht angemessen eindringliche Forschungen gefolgt, sondern es blieb weithin bei der schlichten Forderung. Sicherlich kann das diesjährige Heft der NAP den Schritt von der theoretischen Erkenntnis zur Praxis konkreter Forschung vollziehen. Die Beiträge belegen es anschaulich und bringen manches bisher bloss Geahnte auf den genauen Begriff.
Aus dem Inhalt: Katharina Biegger Schwarz: Paracelsus über Maria - Weiblichkeit und Heiligkeit – Pia Holenstein Weidmann: es pfeifen oder singen babst oder keiser oder alle schwermer oder niemandt mag zwei herren dienen. Hohenheims Traktate über die Ehe – Hildegard Elisabeth Keller: zwo welt in einer haut. Paracelsische «Augenlehr» am Beispiel der Frau – Gunhild Pörksen: Microcosma. Der weibliche Leib. Zu einer Theorie der «Frauenheilkunde» bei Paracelsus – Bea Lundt: Von Selbstgeburt und Spinnentod: Kontinuität und Kontrast der Gender-Bilder in erzählenden Texten über Paracelsus – Urs Leo Gantenbein: Frauenheilkunde im Mittelalter und deren Kritik bei Paracelsus – Urs Leo Gantenbein: Ein Leben für Cosmas und Damian. Friedrich Dobler zum 85. Geburtstag – Alois M. Haas: Hinweise auf Literatur zu Paracelsus und seinem ferneren und näheren Umkreis.