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Anklang und Widerhall: Dostojewskij in medialen Kontexten

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Edited By Gudrun Goes

Die Deutsche Dostojewskij-Gesellschaft (DDG) verfolgt das Ziel, das Werk Fjodor Michajlowitsch Dostojewskijs (1821-1881), des weltweit immer noch wirkmächtigsten russischen Autors, in Deutschland zu verbreiten und über aktuelle Trends vor allem der deutschsprachigen Dostojewskij-Rezeption zu informieren. Die Gesellschaft hat eine wichtige Scharnierfunktion zwischen Fachwissenschaft (Russischer bzw. Slawischer Philologie) einerseits und dem anhaltend großen Kreis deutschsprachiger Dostojewskij-Leserinnen und -Leser. Zur Zielgruppe gehören Hochschulinstitute und -dozenten ebenso wie Theologen, Psychologen, Philosophen, Mediziner, Gymnasiallehrer, Volkhochschuldozenten und andere interessierte Laien. Das Jahrbuch der DDG dient in erster Hinsicht der Publikation der Vorträge der Jahrestagungen der Gesellschaft, die stets einem bestimmten Themenkreis gewidmet sind. Daneben erscheinen in ihm aber auch neuere wissenschaftliche oder populärwissenschaftliche Abhandlungen zum Thema des jeweiligen Bandes oder zu Dostojewskij allgemein. In den fast drei Jahrzehnten seines Bestehens konnte sich das Jahrbuch als Forum der deutschsprachigen Dostojewskij-Forschung etablieren, das auch von Fachwissenschaftlern geschätzt und als Medium genutzt wird.

Horst-Jürgen Gerigk: Auf den Spuren des Fürsten Myschkin. Knut Hamsuns Mysterien und Walker Percys „Der Idiot des Südens" – Hanna Klessinger: Schuld und Erlösung. Zur Dostojewskij-Rezeption in Georg Trakls Lyrik – Peter Bukowski: Fjodor Dostojewskij und Andreas Maier. Eine Annäherung – Stefania Torri: Dostojewskij in Deutschland und in Italien. Gemeinsamkeiten und Unterschiede – Jordi Morilas: Fëdor Dostoevskij in Spanien. Ein kurzer Überblick – Andreas Ebbinghaus: Übersetzungstheoretische Überlegungen zu den jüngsten deutschen Fassungen des Raskolnikow-Romans von F. Dostojewskij – Christoph Garstka: Starker Staat oder Bürgergesellschaft? Dostoevskijs politische Visionen im Reiche Putins – Henrike Schmidt: Dostoevskij digital. Zum virtuellen Nachleben eines Klassikers im Internet – Jörg Pottbeckers: Die Spielerin, der Verführer und der Mann, der die Welt verkaufte. Zur Dostojewskij-Rezeption im zeitgenössischen Film – Susanne Meister: Requiem für einen Suchenden. Im Gespräch mit Luk Perceval – Oliver Binder: Im Netz der Vermutungen. Spurensuchen um und in Mieczysław Weinbergs Oper „Der Idiot" – Elena Dobrina: "Das Mitleid ist das wichtigste und vielleicht einzige Daseinsgesetz der ganzen Menschheit." Dostoevskijs Der Idiot und Schopenhauers Ethik.