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Verborgene Liquidität im Marktordnungsrecht der MiFID

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Christian Hoops

Die Märkte, an denen Finanzinstrumente gehandelt werden, haben sich in den letzten Jahrzehnten drastisch verändert und entwickelten sich von physischen Marktplätzen mit Händlern zu komplexen Computernetzwerken, die ohne menschliche Interaktion Marktdaten empfangen, auswerten und eigene Entscheidungen treffen. Seit der MiFID-Gesetzgebung sind diese Märkte aufsichtsrechtlich fragmentiert und es bedarf eines Marktordnungsrechts bestehend aus Transparenz- und Best Execution-Vorschriften, um den potentiellen negativen Effekten der Marktfragmentierung entgegenzuwirken und die Funktionsfähigkeit der Sekundärmärkte zu gewährleisten. Ausnahmen, die bestehen, wenn Orders im Vorhandelsbereich nicht transparent gemacht werden (verborgene Liquidität), können die Effektivität des Marktordnungsrechts beeinträchtigen.

MiFID – Transparenz – Transparenz- und Best Execution-Vorschriften als Steuerungsmechanismen für Liquidität – Regeln zur Bereitstellung verborgener Liquidität (Dark Liquidity, Dark Pools, Dark Orders) – Reform durch die MiFID II – Marktmissbrauch – Marktinfrastruktur – Marktfragmentierung – Datenbereitstellungsdienstleister