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Das Zusammenwachsen von Handwerkskammern in Deutschland

Ein Rückblick bis zum Inkrafttreten der Handwerksordnung im Jahre 1953

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Hans-Karl Bauer

Wenn zwei oder mehrere Unternehmen ihre wirtschaftliche und rechtliche Selbständigkeit verlieren und gemeinsam ein neues Unternehmen bilden, bezeichnet man dies gemeinhin als Fusion. Während derartige Prozesse in der freien Wirtschaft sehr häufig anzutreffen sind, bilden Fusionen im Bereich der Körperschaften des öffentlichen Rechts eher die Ausnahme. Das vorliegende Werk beschreibt Fusionsverfahren von Handwerkskammern in sechs verschiedenen Bundesländern von der Gegenwart rückblickend bis ins Jahr 1953. Welche Gründe waren ausschlaggebend? Welche tatsächlichen und rechtlichen Hindernisse mussten überwunden werden? Wie gestalteten sich die Fusionsverfahren? Diese Publikation versucht Antworten auf diese Fragen zu finden und möchte als Leitfaden für künftige Handwerkskammerfusionen dienen.

Hans-Karl Bauer studierte Rechtswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Als Hauptgeschäftsführer der ehemaligen Handwerkskammer Coburg konnte er das Fusionsverfahren der beiden Handwerkskammern im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken aktiv mitgestalten. Der Jurist leitet heute den Verwaltungssitz Coburg der fusionierten Handwerkskammer für Oberfranken.