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Visio monachi de Eynsham. Die Vision des Mönchs von Eynsham. Die kartäusische Redaktion des Spätmittelalters (Fassung E)

Einleitung und Edition

von Andreas Bihrer (Band-Herausgeber:in)
Andere 140 Seiten
Reihe: Kieler Werkstücke, Band 4

Zusammenfassung

Schon die Zeitgenossen zählten die ›Vision des Mönchs von Eynsham‹, die einem Benediktinermönch eines englischen Klosters 1196 offenbart wurde, zu den bedeutendsten Jenseitsreisen des Mittelalters. Bald nach der Aufzeichnung des Visionsberichts um 1200 begannen mehrere Bearbeiter und Übersetzer in Westeuropa, die Offenbarung den Erfordernissen ihrer Zeit und ihrer Region sowie ihrem sozialen und geistigen Milieu anzupassen. Die Edition erschließt eine Redaktion des 14. Jahrhunderts, die im Umfeld der monastischen Reformbewegung des Spätmittelalters und dabei insbesondere im Kontext der deutschen Kartausen zu verorten ist. Die Einleitung klärt die Überlieferungszusammenhänge und das Verhältnis der unterschiedlichen hoch- und spätmittelalterlichen Fassungen und Übersetzungen dieser Vision.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Copyright
  • Autorenangaben
  • Über das Buch
  • Zitierfähigkeit des eBooks
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • A. Einleitung
  • I. ‚Die Vision des Mönchs von Eynsham‘
  • 1. Rezeptionsgeschichte und Forschungsstand
  • 2. Handschriften
  • 3. Überlieferungszusammenhänge
  • 4. Erstredaktor, Entstehungszeit und historische Einordnung
  • 5. Aufbau und Inhalt
  • II. Die kartäusische Redaktion des Spätmittelalters (Fassung E)
  • 1. Vorbemerkung
  • 2. Handschriften
  • 3. Überlieferungszusammenhänge
  • 4. Redaktor, Entstehungszeit und historische Einordnung
  • 5. Bearbeitungspraxis und Intention
  • 6. Gebrauch und Rezeption
  • 7. Erstedition und Forschungsstand
  • 8. Editionsprinzipien
  • 9. Abkürzungen
  • 10. Verzeichnis der Siglen
  • III. Bibliographie
  • 1. Editionen der ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘
  • 2. Quellen
  • 3. Sekundärliteratur
  • B. Edition
  • Reihenübersicht

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A.  Einleitung

I.  ‚Die Vision des Mönchs von Eynsham‘

1.  Rezeptionsgeschichte und Forschungsstand

Von Jenseitsreisen erzählten Christen bereits seit der Spätantike, einen beträchtlichen Aufschwung erlebten die Berichte von Visionären im Früh- und Hochmittelalter.1 Auch wenn danach die Beschreibungen kürzerer Erscheinungen häufiger wurden, blieb im Spätmittelalter und in der beginnenden Neuzeit das Interesse an solchen Reiseschilderungen wach, wie unzählige Handschriften und Frühdrucke belegen. Den Höhepunkt der klassischen Jenseitsreisen bilden die englisch-irischen Texte des 12. Jahrhunderts.2 Im Prolog der 1206 niedergeschriebenen Vision des Bauern Thurkill zählt der Verfasser die drei bedeutendsten Offenbarungen neben den ‚Dialogi‘ Gregors des Großen auf: die Vision des Ritters Tnugdal (1148/49), die der Schottenmönch Marcus aufzeichnete, die Reise des Ritters Owein durch das ‚Purgatorium Patricii‘ (1146/47), die der Zisterziensermönch Heinrich von Saltrey festhielt, und die ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ aus dem Jahr 1196.3

Innerhalb der englisch-irischen Überlieferung besaß die von einem Benediktinermönch des bei Oxford gelegenen Klosters Eynsham (Diözese Lincoln) erlebte und wahrscheinlich von seinem Mitbruder Adam aufgezeichnete ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ eine Ausnahmestellung, waren doch die meisten Visionäre im England und Irland des 12. Jahrhunderts Laien, so die Ritter Tnugdal und Owein, der Bauer Thurkill oder Ailsi (um 1110), Orm (1125) und William (1143/47). In monastischen Kreisen hatten in erster Linie Zisterzienser wie Gunthelm (1161) oder der Mönch von Stratford Langthorne (etwa 1200) Visionen. Überdies schrieben in der Mehrzahl Zisterzienser, zum Beispiel Heinrich von Saltrey oder Hélinand von Froidmont, diese Offenbarungen nieder; auch die meisten Abschreiber im 12. und 13. Jahrhundert stammten aus diesem Orden. Darüber hinaus stellt die ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ innerhalb der mittelalterlichen Visionsliteratur einen Sonderfall dar, weil sie mit knapp 24.000 Wörtern eine der umfangreichsten ← 9 | 10 → Offenbarungen des Mittelalters ist,4 literarisch und gedanklich zukunftsweisend sein sollte und, wie wiederum der Thurkillprolog hervorhebt, von unerreichter stilistischer Eleganz innerhalb der Visionsliteratur ist.5

Die ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ verbindet mit den anderen beiden großen Jenseitsreisen des Hochmittelalters, dem ‚Purgatorium Patricii‘ und der ‚Visio Tnugdali‘,6 ihre große Zahl an Handschriften, ihre weite Verbreitung und die zahlreichen Bearbeitungen und Übersetzungen; unter diesen Gesichtspunkten kam keine andere Jenseitsreise diesen drei Offenbarungen gleich. Die ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ war in erster Linie in Westeuropa, vor allem in England, Frankreich, Nordspanien, den Niederlanden und im Reich verbreitet. Man schrieb sie durchgängig vom 13. bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts ab.7 Kopien wurden vorrangig im monastischen Bereich angefertigt, zum einen von den Benediktinern, zum anderen von den Zisterziensern und Kartäusern, die sich beide von den anderen Orden durch ihr besonders großes Interesse für Visionen unterschieden.8 Die Vielzahl an Abschriften, zahlreiche lateinische Bearbeitungen, dazu in England, Frankreich und im deutschsprachigen Raum Übersetzungen in die Volkssprachen belegen ebenso wie die Einreihung dieser Jenseitsvision in Visionskompilationen und wie die Aufnahme von Exzerpten oder Zusammenfassungen beispielsweise in Chroniken oder Exempelsammlungen das breite und anhaltende Interesse an der ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ im Mittelalter.

Diese Rezeption innerhalb neuer Sammlungszusammenhänge begann bereits unmittelbar nach der Verschriftlichung des Visionsberichts durch den ← 10 | 11 → Erstredaktor Adam von Eynsham, der seine Niederschrift kurz vor der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert beendet haben dürfte.9 Sehr häufig fanden Ausschnitte dieser Vision Eingang in Exempelsammlungen:10 Bereits um 1200 bearbeitete ein Zisterzienser den Bericht des Erstredaktors; einige Exzerpte aus dieser Fassung finden sich in einer ebenfalls um 1200 zu datierenden Exempelsammlung zisterziensischen Ursprungs.11 Sollte diese Kompilation tatsächlich bereits um 1200 in Beaupré, einem Tochterkloster von Clairvaux in der Nähe von Beauvais, zusammengestellt worden sein, dann ist dies zugleich ein Beleg für die sehr schnelle Rezeption der ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ auf dem Kontinent.12 Insbesondere im 13. Jahrhundert wurden Ausschnitte aus dieser Offenbarung in weitere Exempelsammlungen eingegliedert; Art und Umfang dieser Form des Gebrauchs sind beim gegenwärtigen Stand der Forschung nur in Ansätzen überschaubar.13 Dabei erfreuten sich vor allem vier Geschichten aus der ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ in den Exempelsammlungen beispielsweise Odos von Cheriton († um 1246), Stephans von Bourbon († um 1261) oder im ‚Speculum Laicorum‘ (entstanden zwischen 1279 und 1292) großer Beliebtheit, nämlich die Begegnung des Visionärs mit dem trunksüchtigen Goldschmied (Cap. XIX–XXIII), mit dem Ritter, der sein Kreuzzugsgelübde gebrochen hatte (Cap. XXXII), mit dem Ritter, der sich während seines Lebens übermäßig an der Jagd mit Vögeln erfreut ← 11 | 12 → hatte (Cap. XXXIII), und mit dem simonistischen Ritter (Cap. XLVI).14 Die ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ fand über diese Exempelsammlungen damit ebenfalls Eingang in das geistige Milieu weiterer Orden wie der Dominikaner und der Franziskaner.

Außerdem wurde der Visionsbericht schon kurz nach seiner Niederschrift in Visionskompilationen aufgenommen, so in die zwischen 1200 und 1206 zusammengestellte Sammlung Peters von Cornwall († 1221), auch wenn der Sammler, ein Mitglied des Augustinerchorherrenpriorats St. Trinitas in Aldgate, den Bericht über die Jenseitsreise zunächst für nicht glaubwürdig hielt.15 Darüber hinaus belegen weitere Handschriften aus dem frühen 13. Jahrhundert, dass die ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ mehrfach in Visionskompilationen eingereiht wurde.16

Ferner berichteten Chronisten von dieser Jenseitsvision, zu nennen sind hier die Werke äußerst prominenter englischer Geschichtsschreiber wie das ‚Chronicon Anglicanum‘17 des Radulf von Coggeshall († um 1226), der ‚Liber qui dicitur Flores Historiarum‘18 Roger Wendovers († 1236) oder die ‚Chronica Maiora‘19, die ‚Historia Anglorum‘20 und die ‚Abbreviatio Chronicorum Angliae‘21 von Matthäus Paris († 1259).22 Die Nutzung der ‚Vision des Mönchs ← 12 | 13 → von Eynsham‘ in weiteren Sammlungs- und Gattungszusammenhängen beispielsweise in Legendaren, Predigtsammlungen oder theologischen Traktaten des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit harrt noch ihrer Erforschung.23

Der großen Bedeutung dieser Jenseitsreise im Mittelalter steht ein auffälliges Desinteresse der modernen Forschung an der ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ gegenüber:24 Im Gegensatz insbesondere zur ‚Visio Tnugdali‘ und zum ‚Purgatorium Patricii‘ ist diese Offenbarung in der Forschung, selbst in der lebendigen und umfangreichen Visionsforschung des 20. Jahrhunderts, weitgehend unbekannt geblieben.25 Die ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ fand in Untersuchungen zur Visionsliteratur im Allgemeinen nur selten Beachtung,26 typisch ist vielmehr der Umgang mit dieser Vision in dem einflussreichen Werk Jacques Le Goffs zur ‚Geburt des Fegefeuers‘ im ausgehenden 12. Jahrhundert, in welchem die ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ lediglich im Anhang erwähnt wird.27 Die wenigen Arbeiten zu dieser Offenbarung gehen meist auf die Herausgeber der Editionen zurück,28 daneben liegen nur wenige Einzelstudien in Aufsatzform vor,29 außerdem wurden einige unpublizierte Masterarbeiten zu dieser Jenseitsreise eingereicht.30 ← 13 | 14 →

Diese Untersuchungen hatten seit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert die Biographie von Visionär und Erstredaktor, das historische Umfeld sowie das Verhältnis der ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ zur ‚Divina Commedia‘ Dantes zum Gegenstand. In den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts rückten die Stellung der ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ innerhalb der Visionsliteratur und der Religiosität der Zeit sowie mystische Erfahrungen und die Verarbeitung der zeitgenössischen Beichttheologie in dieser Offenbarung, außerdem die dort entworfenen Gender-Konzepte in das Blickfeld der Forschung.

In den 1990er Jahren stellten mehrere Verfasser ein Resümee der bisherigen Erforschung der ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ mit weiterführenden bibliographischen Angaben zusammen.31 Seitdem sind nur einige wenige Lexikonartikel zu dieser Jenseitsvision publiziert worden.32 Während der inhaltliche Gehalt der ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ fast kein Interesse der Forschung im 21. Jahrhundert weckte,33 erschienen in den letzten Jahren immerhin einige Studien, in denen die handschriftliche Überlieferung dieser Vision sowie deren Rezeption im Mittelalter untersucht wurden.34

Hinderlich für die angemessene Berücksichtigung der ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ in der Forschung sind vor allem die unzureichenden, da auf einer zu geringen Handschriftenbasis erstellten und vielfach fehlerhaften Editionen des lateinischen Visionsberichts, anhand derer in erster Linie die Fassung des Erstredaktors rekonstruiert werden sollte, sowie die bis zur im Jahr 2002 publizierten Edition Robert Eastings mangelhaften Abdrucke der ← 14 | 15 → mittelenglischen Übersetzung.35 Erschwerend sind zudem der gleichfalls fehlende Überblick über alle weiteren Redaktionen und über die mittelalterlichen Rezeptionszeugnisse der ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ sowie deren noch ausstehende vollständige editorische Erschließung.

Möglicherweise stellt jedoch die größte Barriere für die moderne Erforschung dieser Vision dar, dass eine moderne Übersetzung der lateinischen Fassungen beispielsweise ins Englische noch nicht erarbeitet wurde, nur einige Ausschnitte des Visionsberichts wurden bislang übersetzt.36 Lediglich die Zusammenfassung der ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ in der Chronik Roger Wendovers liegt in einer modernen englischen Übertragung vor.37 Hingegen existieren mehrere Übersetzungen des mittelenglischen Drucks besonders aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.38

2.  Handschriften

Obwohl Thomas Tanner bereits 1748 auf die ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ aufmerksam gemacht und dabei zwei Handschriften verzeichnet hatte, die diese Jenseitsreise überliefern,39 kannte die Forschung lange nur die Zusammenfassungen und Exzerpte dieser Vision in englischen Chroniken des 13. Jahrhunderts sowie den mittelenglischen Druck aus dem Jahr 1483. Erst durch die Veröffentlichung einiger Ausschnitte der ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ durch Jean Barthélemy Hauréau 1890 und Harry L. D. Ward 1893 wurde die lateinische Fassung der wissenschaftlichen Öffentlichkeit bekannt.40 Daraufhin edierten kurz nach der Jahrhundertwende der Jesuit Herbert Thurston, der Benediktiner Michael Huber und der Oxforder ← 15 | 16 → Lokalhistoriker Herbert E. Salter die lateinische Langfassung der ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘.41

Thurston benutzte für seine 1903 publizierte Edition sechs Codices, als Leithandschrift fungierte eine Londoner Handschrift.42 Huber zog im Jahr 1904 für die Texterstellung ebenfalls sechs Handschriften heran, von denen allerdings Thurston vier Codices nicht gekannt hatte; als Leithandschrift hatte Huber einen später im Zweiten Weltkrieg verbrannten Codex aus Chartres ausgewählt.43 Salter stützte sich bei seiner 1908 publizierten Edition auf die Kenntnis von 13 Handschriften, jedoch verwendete er für die Texterstellung lediglich vier Codices, die alle bereits Thurston in seiner Edition dokumentiert hatte. Als Leithandschriften fungierten bei Salter zwei Oxforder Codices.44

Im Jahr 2002 publizierte Robert Easting eine Neuedition des mittelenglischen Drucks, der er auch einen Abdruck der lateinischen Vorlage nach einer Oxforder Handschrift aus dem 14. Jahrhundert beigab, die aber bereits Salter in seiner Edition als eine seiner beiden Leithandschriften benutzt hatte.45

Seit den um 1900 erarbeiteten Editionen hat sich die Kenntnis von Handschriften der ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ jedoch deutlich verbreitert. Im Folgenden wird eine Übersicht gegeben, die sich an der 1998 von Johannes Mangei publizierten Aufstellung orientiert.46 Dort wurden insgesamt 37 Handschriften aufgeführt, ergänzt um vier verlorene Codices und um sechs Nennungen der Vision in mittelalterlichen Bibliothekskatalogen. In die untenstehende Übersicht wurden nun die lediglich in mittelalterlichen oder frühneuzeitlichen Quellen belegten Überlieferungszeugen nicht mehr aufgenommen, sondern nur die heute noch erhaltenen Codices sowie die beiden im Zweiten Weltkrieg verbrannten Handschriften aus Chartres, weil diese durch ← 16 | 17 → die Edition Hubers erschließbar sind. Gegenwärtig sind insgesamt 43 Handschriften bekannt, in welchen die ‚Vision des Mönchs von Eynsham‘ überliefert ist. Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, wurden die bei Mangei vergebenen Nummern in der folgenden Aufstellung übernommen. Neufunde wurden durch den Zusatz ‚a‘ markiert, es sind dies die Codices aus Fribourg (11a),47 London (15a),48 Lüttich (17a),49 München (18a)50 und Oviedo (25a).51 Im Gegensatz zur Aufstellung von Mangei wird die Handschrift aus Washington (35) hier nicht verzeichnet, sondern dieser Überlieferungszeuge lediglich als Rezeptionszeugnis gewertet.52

1 Barcelona, Archivo de la corona de Aragon Ripoll, cod. 41, f. 3ra–27vb
Benediktinerkloster St. Maria in Ripoll, Ende 13. Jahrhundert

2 Basel, Universitätsbibliothek, cod. A VI 16, f. 185r–211r
Hieronimus Zscheckenbürlin, Basel, kurz vor 1487

3 Berlin, Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, cod. theol. lat. fol. 705, f. 26r–41v
Kartause St. Barbara in Köln, 1560–1570

4 Brüssel, Bibliothèque Royale, cod. 8763–74, f. 2r–50r
Kartause St. Alban bei Trier, 1497

5 Brüssel, Bibliothèque Royale, cod. 1960–1962, f. 37r–47r
Nordfrankreich/Flandern/Brabant?, 13. Jahrhundert

6 Cambridge, Corpus Christi College Library, cod. 43, f. 107ra–128vb
England/Norwich?, 14. Jahrhundert

7 Cambridge, Trinity College Library, cod. B.XV.42, f. 62ra–86va
England, 15. Jahrhundert

8 Cambridge, Trinity College Library, cod. B.XV.36, f. 41va–50va
England, Anfang 13. Jahrhundert

9 Dresden, Sächsische Landesbibliothek, M. 244, f. 27r–49r
Augustinerchorfrauenkloster Pillenreuth bei Nürnberg, 1416
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10 Dublin, Trinity College Library, cod. 494, f. 77r–112r
England/Irland?, Beginn 13. Jahrhundert

11 Dublin, Trinity College Library, cod. 370, f. 50v–76v
Benediktinerabtei Crowland, 2. Hälfte 13. Jahrhundert

11a Fribourg, Bibliothèque cantonale et universitaire, cod. L 3, f. 83v–94r
Prämonstratenserkloster Humilimont, ausgehendes 14. Jahrhundert

12 Gotha, Landes- und Forschungsbibliothek, cod. B 269, f. 26r–53v
Nordbayern, letztes Viertel 14. Jahrhundert

13 Heidelberg, Universitätsbibliothek, cod. Salem IX.31, f. 71r–97r
Zisterzienserkloster Salem, 2. Viertel 13. Jahrhundert

14 Köln, Stadtarchiv, cod. GB 8° 94, f. 1r–68v
Kreuzherrenkloster Köln, 2. Hälfte 15. Jahrhundert

15 London, British Library, cod. Cotton Caligula A. VIII, f. 192r–209v
England, spätes 13. / frühes 14. Jahrhundert

15a London, British Library, cod. Harley 3776, f. 89v–92r
Augustinerabtei Waltham?, 1. Hälfte 14. Jahrhundert

Biographische Angaben

Andreas Bihrer (Band-Herausgeber:in)

Andreas Bihrer ist Professor für Geschichte des frühen und hohen Mittelalters sowie für Historische Grundwissenschaften an der Universität Kiel. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Kulturtransferforschung, der Kommunikationsgeschichte und der religiösen und höfischen Kultur.

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Titel: Visio monachi de Eynsham. Die Vision des Mönchs von Eynsham. Die kartäusische Redaktion des Spätmittelalters (Fassung E)