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Das Auge kann hören – das Ohr kann sehen

Zur Geschichte mittelalterlicher Sozialisation und Literalität vor der Erfindung des Buchdrucks 1450

von Cordula Fink-Schürmann (Autor:in)
Dissertation XV, 648 Seiten

Zusammenfassung

Im Fokus dieser Untersuchung steht die Rekonstruktion mittelalterlicher Bildungsverhältnisse. Im Rückgriff auf die Sozialisationstheorie von Urie Bronfenbrenner und in der Integration unterschiedlichster Forschungsergebnisse aus verschiedenen geisteswissenschaftlichen Disziplinen ergibt sich das Bild einer mittelalterlichen Gesellschaft, der Lesen und Schreiben sowie andere Formen von Bildung sehr viel vertrauter waren, als das Bild vom finsteren, illiteralen Mittelalter glauben macht. Insbesondere der mittelalterliche adlige Edukand ist eingesponnen in ein gesellschaftliches System, das ihm den Zugang zu Schriftlichkeit nahelegt und ermöglicht. Ohne diese Sozialisationsbedingungen wäre die Geschichte des Buchdrucks unvollständig.

Details

Seiten
XV, 648
ISBN (Paperback)
9783631505359
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt/M., Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2003. XV, 648 S., zahlr. Abb.

Biographische Angaben

Cordula Fink-Schürmann (Autor:in)

Die Autorin: Cordula Fink studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik, Geschichte und Erziehungswissenschaft an den Universitäten Köln, Wien und Heidelberg. Sie war Dramaturgin am Nationaltheater Mannheim und am Staatstheater Stuttgart. Sie lebt in Norddeutschland und arbeitet dort in unterschiedlichen Bereichen der Kultur- und Bildungspolitik.

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Titel: Das Auge kann hören – das Ohr kann sehen