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Bitten und Bestätigen vor und nach Erreichen der 50-Wort-Grenze

Eine Einzelfallstudie

von Johanna Bächli (Autor:in)
Dissertation 210 Seiten
Reihe: Sprachentwicklung , Band 6

Zusammenfassung

In einer Einzelfallstudie wird untersucht, wie ein Mädchen im Alter von 13 bis 19 Monaten in alltäglichen und in willkürlich herbeigeführten Situationen um etwas bittet und das Eintreffen von Ereignissen bestätigt. Die parallele Analyse von Tagebuchaufzeichnungen und quasi-experimentellem Design belegt den Nutzen mehrerer Datenquellen und ermöglicht den direkten Vergleich zwischen Format und nicht strukturiertem Alltag. Während die Interaktion im Format für den Erwerb erster Worte bedeutsam ist, prägt nach Erreichen der 50-Wort-Grenze der Alltag den Zuwachs an verbaler Kompetenz. Diese Grenze ist auch entscheidend für den Wechsel von generellen zu spezifischen Signalen und für erste Bezugnahmen auf Vergangenheit und Zukunft. Das Bestätigen zeigt beginnende Reflexionstätigkeit an.

Details

Seiten
210
ISBN (Paperback)
9783631526163
Sprache
Deutsch
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2004. 210 S., zahlr. Abb., Tab. und Graf.

Biographische Angaben

Johanna Bächli (Autor:in)

Die Autorin: Johanna Bächli, geboren 1961 in Gießen, arbeitete u.a. als Tageszeitungsredakteurin, bevor sie in Wuppertal Psychologie studierte. 2003 legte die Autorin ihr Diplom ab und arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Wuppertal. Ihre Publikation beruht auf intensiven Tagebuchstudien mit einem eigenen Kind.

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Titel: Bitten und Bestätigen vor und nach Erreichen der 50-Wort-Grenze