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Die Zuständigkeitsregeln internationaler Strafgerichte und Art. 101 GG

Zum Verhältnis der deutschen Strafgerichtsbarkeit zu den Internationalen Tribunalen für Jugoslawien und Ruanda sowie zum Ständigen Internationalen Strafgerichtshof

von Denis Basak (Autor:in)
©2005 Dissertation 208 Seiten

Zusammenfassung

Die sich entwickelnde internationale Strafgerichtsbarkeit ist auf die Kooperation mit nationalen Behörden angewiesen. Von deutscher Seite ist diese Zusammenarbeit auch geprägt durch die Justizgrundrechte des Grundgesetzes. Diese Arbeit zeigt als Problem auf, dass die konkurrierende Gerichtszuständigkeit aller internationalen Strafgerichte nicht mit dem gängigen Verständnis des Prinzips des gesetzlichen Richtens aus Art. 101 GG vereinbar ist. Zur Herstellung eines Einklangs der Normen wird eine Einengung des Anwendungsbereichs des Art. 101 GG auf der Schrankenebene vorgeschlagen, welche die internationale Strafjustiz insoweit ausnimmt vom Verbot konkurrierender Zuständigkeit.

Details

Seiten
208
Jahr
2005
ISBN (Paperback)
9783631535783
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutschland Strafgerichtsbarkeit Gesetzlicher Richter Gerichtliche Zuständigkeit Internationale Strafgerichte Internationaler Strafgerichtshof Tribunal Gerichtszuständigkeit Internationales Strafverfahrensrecht Jugoslawien ICC Völkerstraf
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2005. 208 S.

Biographische Angaben

Denis Basak (Autor:in)

Der Autor: Denis Basak schloss sein Studium der Rechtswissenschaft im Jahr 1997 in Frankfurt am Main ab. Bis 2002 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtssoziologie des Instituts für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie in Frankfurt am Main. Bis 2004 leistete er seinen Referendardienst am OLG Frankfurt am Main und ist derzeit Assessor in einer multinationalen Kanzlei.

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Titel: Die Zuständigkeitsregeln internationaler Strafgerichte und Art. 101 GG