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Individualisierung in der Arbeitswelt aus arbeitswissenschaftlicher Sicht

von Sonia Hornberger (Autor:in)
©2006 Habilitationsschrift XII, 277 Seiten

Zusammenfassung

Individualisierung von Arbeitsbedingungen stellt ein personalwirtschafts- und arbeitsorganisatorisches Gestaltungsprinzip dar. Sie ist durch Destandardisierung personalwirtschaftlicher Gestaltungsfelder und Delegation von Entscheidungen und Verantwortung an die Beschäftigten gekennzeichnet. Vor allem vor dem Hintergrund des immer stärkeren Wettbewerbsdrucks auf die Unternehmen werden individualisierte Arbeitsbedingungen als ein Instrument zur Steigerung der unternehmerischen Leistungs- und Zeitflexibilität umgesetzt. In dieser Arbeit werden die zu beobachtenden Individualisierungstendenzen in der Arbeitswelt unter arbeitswissenschaftlichen Gesichtspunkten durchleuchtet und eine Grundkonzeption der arbeitswissenschaftlichen Analyse, Bewertung und Gestaltung individualisierter Arbeitsbedingungen entwickelt.

Details

Seiten
XII, 277
Jahr
2006
ISBN (Paperback)
9783631549599
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unternehmen Arbeitsbedingungen Individualisierung Gesundheit Arbeitsgestaltung Führung Arbeitsbelastung
Erschienen
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2006. XII, 277 S., zahlr. Abb. und Tab.

Biographische Angaben

Sonia Hornberger (Autor:in)

Die Autorin: Sonia Hornberger wurde 1964 in Žilina (Slowakische Republik) geboren. Nach dem Studium an der Ökonomischen Hochschule Bratislava arbeitete sie ab 1989 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und später als Assistentin am Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion (IIP), Abteilung Arbeitswissenschaft, der Universität Karlsruhe (TH). Die Autorin promovierte 1994 an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Im Jahr 2005 habilitierte sie sich und erhielt die Lehrbefugnis für die Fächer Arbeitswissenschaft und Personalwesen. Seit Ende 2005 arbeitet sie im Personalbereich eines deutschen Automobilunternehmens.

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Titel: Individualisierung in der Arbeitswelt aus arbeitswissenschaftlicher Sicht