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Schreiben im Übergang von Bildungsinstitutionen

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Edited By Dagmar Knorr, Katrin Lehnen and Kirsten Schindler

Der Wechsel in neue institutionelle Kontexte wird häufig aufgrund von veränderten Kommunikationsabläufen, unvertrauten Textsorten und fehlenden Schreibroutinen als schwierig empfunden. Der Beginn eines Studiums, der Einstieg in den Beruf oder der Wechsel von einer beruflichen Position sind dafür Beispiele. Solche Übergänge sind nicht selten mit Reibungsverlusten und langwierigen Enkulturationsprozessen verbunden. Der Band versammelt Beiträge, die sich mit der Erforschung von Übergängen beschäftigen und didaktisch-methodische Konzepte zu deren Gestaltung unterbreiten. Neben schulischen, hochschulischen und beruflichen Übergängen thematisieren sie auch solche, die durch veränderte Schreibtechnologien und Schreibformate gestiftet sind beziehungsweise durch die Entwicklung neuer Sprachformen angeregt werden.

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Vorwort

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Schreiben ist ein lebenslanger Prozess, der – biografisch und sozialisatorisch – fast immer durch Übergänge geprägt ist: In der Schule wird gelernt, wie man eine Geschichte, einen Bericht oder eine Erörterung schreibt, im Studium werden Thesenpapiere, Seminararbeiten oder Laborprotokolle verfertigt, im Beruf hat man es mit Anträgen, Artikeln und Gutachten zu tun. Der Wechsel in neue berufliche, institutionelle und private Kontexte ist oft durch schwierige Übergänge mit entsprechend langwierigen Erwerbsprozessen geprägt. Die didaktische Gestaltung und gezielte Entlastung solcher Übergänge ist Gegenstand einer immer regeren Forschung. Der vorliegende Band geht auf das XI. Prowitec-Symposion „Schreiben im Übergang – Übergänge gestalten“ an der Universität zu Köln im Mai 2015 zurück. Dort wurden theoretische Konzepte und empirische Studien zur Ausbildung und Professionalisierung übergangsbestimmter Schreibkompetenzen in Schule, Hochschule, Beruf – aber durchaus auch anderen (semi-)professionellen – Kontexten vorgestellt und angeregt diskutiert. Die Prowitec-Symposien erkunden seit nunmehr 20 Jahren sich verändernde Schreibumgebungen, Textproduktionspraxen und mediale Entwicklungen aus unterschiedlichen disziplinären und methodischen Perspektiven.

Die Produktion eines Sammelbandes gelingt nur, wenn sich viele Personen daran beteiligen. Wir danken an dieser Stelle den Autorinnen und Autoren, die durch ihre pünktliche Einreichung der Beiträge den Grundstein für dieses Vorhaben gelegt haben. Unser Dank gilt auch den zahlreichen Gutachterinnen und Gutachtern, die die Qualität des Bandes durch ihre Bereitschaft gesichert haben, sich an dem double-blind Reviewverfahren zu beteiligen.

Für die finanzielle Unterstützung danken wir dem Institut für Deutsche...

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