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Grenzüberschreitungen und Wendepunkte

Edited By Ladislaus Ludescher and Marco Wagner

Aus der Perspektive «Grenzüberschreitungen und Wendepunkte» bietet der Sammelband der Interdisziplinären Vortragsreihe (IVR) Heidelberg Beiträge aus verschiedenen Fächern wie der Altphilologie, Anglistik, Germanistik, Geschichte, Kultur- und Literaturwissenschaft, Linguistik, Philosophie, Politik, Romanistik und Theologie.

Wie wurde der Holocaust zum Wendepunkt in der deutschen Geschichte? Worin liegen die Grenzen der Moderne um 1900? Was sind die Grenzen des deutsch-französischen Kulturtransfers im 18. Jahrhundert? Überschreitet Harry Potter die Grenzen der Höflichkeit? Und wie können fliegende Schweine im Kopf die Grenzen des Möglichen überschreiten?

Mit diesen und weiteren interessanten Fragestellungen beschäftigen sich die Autoren in ihren Beiträgen.

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Die Welt für die Demokratie sicher machen? Vier Wendepunkte der internationalen Beziehungen der USA (Philipp Gassert)

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Philipp Gassert

Die Welt für die Demokratie sicher machen?

Vier Wendepunkte der internationalen Beziehungen der USA1

Abstract: Since 1898, the U.S. has been involved in more than 200 military interventions. This begs the question of how democracy and war are related to each other. For almost 100 years, the U.S. was the only democratic nation worldwide. During the 19th century its fledgling democracy seemed to be constantly threatened from the outside. This defensive posture carried on well into the 20th century. Moreover, Americans were frequently looked in controversy over whether they should go to war or not. Therefore, the U.S. became not only a leading world power, but also a prolific incubator of pacifist thought and of techniques of democratic dissent.

Vorbemerkung

Am 2. April 1917 trat der amerikanische Präsident Woodrow Wilson vor beide Häuser des Amerikanischen Kongresses. Er warb für eine Kriegserklärung gegen das Deutsche Reich. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Vereinigten Staaten neutral geblieben, seit mit den Morden von Sarajewo 1914 der Erste Weltkrieg ausgebrochen war. Mit viel Umsicht hatte der Präsident das Land aus dem Konflikt der Europäer herausgehalten.2 Doch nun sah er sich zum Eingreifen gezwungen. Er wollte nicht länger die Schrecken dieses Krieges dulden. Vor allem aber sah er eine wachsende Gefahr für Amerikas Sicherheit und die seiner Bürger. Hatte Deutschland, das seit Anfang 1917 wieder einen uneingeschränkten U-Boot-Krieg führte, nicht wenige...

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